Sainz-drama in spielberg: motorproblem beendet rennen
Ein ohrenbetäubender Knall beendete Carlos Sainz Jr.s Rennen im Qualifying des Österreichischen Grand Prix. Der Williams-Pilot, der bis dato eine vielversprechende Leistung zeigte, musste seinen FW48 stilllegen – ein weiterer Rückschlag für das Team und ein herber Schlag für den Madrilenen.

Technische defekte trüben williams' aufwärtstrend
Sainz hatte sich im Laufe des Rennens im Kampf mit den Haas- und Audi-Teams einen respektablen Platz erarbeitet, sogar einen Alpine hinter sich gelassen. „Wir haben ein besseres Rennen abgeliefert, als ich erwartet hatte“, gab er nach dem Ausfall zu. „Ich habe mich mit den Haas und den Audis duelliert, war vor einem Alpine. Es hat Spaß gemacht, als wir ein paar Änderungen am Auto vor der Qualifikation und vor dem Rennen vorgenommen haben, weil wir das Gefühl hatten, dass etwas nicht ganz stimmte. Das Tempo war ermutigend, es hat sich verbessert. aber wir hatten, glaube ich, ein elektrisches Problem.“
Das Problem scheint nicht isoliert zu sein. Bereits zuvor gab es mit Mercedes-Motoren, insbesondere bei Norris und den beiden Werksfahrern Russell und Antonelli, Schwierigkeiten mit der Batterie. Dass nun auch beim Williams ein ähnliches Problem auftritt, wirft einen Schatten auf die Zuverlässigkeit der Antriebseinheit.
„Wir hatten keine Anzeichen, es war ein ruhiges Wochenende für den Motor. Aber es ist ein kompliziertes Jahr, und es gibt andere Faktoren, die ins Spiel kommen“, so Sainz. Der Ausfall ist sein zweiter in dieser Saison, nachdem Hülkenberg in Monaco bereits einen Fehler begangen hatte. Trotz der positiven Eindrücke im Rennen während des Wochenendes, die auf ein verbessertes Setup hindeuteten, blieb der Lohn aus.
„Ich war mir am Freitag und Samstagmorgen ziemlich sicher, dass etwas nicht stimmte. Wir haben es verstanden, es schien behoben. und ich bin froh, weil es Rennwetter gab“, erklärte Sainz frustriert. Er hofft nun, dass die anstehenden Verbesserungen im Zuge des Heimrennens in Silverstone eine Wende bringen werden. „Wir hätten nicht gepunktet, und dieser Ausfall kommt unter diesen Bedingungen… Aber nächste Woche hoffen wir, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen und hoffen, dass dies das letzte wirklich schlechte Wochenende war.“
Die Hoffnungen ruhen nun auf Silverstone, wo das Team versucht, seine Leistung nachhaltig zu verbessern. Ob Sainz und Williams damit endlich den ersehnten Durchbruch schaffen, bleibt abzuwarten. Die Frage ist nicht, ob sie es schaffen werden, sondern wann sie die notwendige Konstanz finden, um im Mittelfeld der Formel 1 zu bestehen.
