Saibari glänzt: bayern-interesse an marokkanischem torjäger?
Rabat – Ismael Saibari hat mit einer Doppelpackung beim klaren 4:0-Sieg Marokkos gegen Madagaskar für Aufsehen gesorgt. Der Offensivmann von PSV Eindhoven präsentierte sich in Topform und dürfte damit auch die Scouts des FC Bayern München auf sich aufmerksam gemacht haben, denen schon länger nach Verstärkung für die Offensive gesucht wird.

Atlaslöwen demonstrieren ihre stärke vor der wm
Die Nationalmannschaft Marokkos, als WM-Vierter von 2022 ein ernstzunehmender Gegner, bereitete sich in Rabat auf die anstehenden Spiele in den USA, Mexiko und Kanada vor. Der Sieg gegen Madagaskar war ein deutliches Zeichen, dass die Vorbereitung gut läuft und die Mannschaft vor dem siebten WM-Teilnahme seit 1970 in guter Verfassung ist. Bilal El Khannouss von Stuttgart legte zudem den ersten Treffer auf, bevor Rahimi und El Kaabi die Partie abschlossen. Raheriniaina vom Gegner sah die rote Karte, was die Überlegenheit Marokkos zusätzlich untermauerte.
Saibaris Auftritt wirft Fragen auf: Geht der FC Bayern tatsächlich einen Wechsel mit dem talentierten Mittelfeldspieler in Erwägung? Das Gerücht hält sich hartnäckig, und Saibaris Leistung gegen Madagaskar dürfte die Verantwortlichen in München zusätzlich zum Nachdenken anregen. Es bleibt abzuwarten, ob die Bayern tatsächlich zuschlagen werden – die Konkurrenz wird vermutlich ebenfalls ein Auge auf den vielversprechenden Spieler werfen.
Das nächste Testspiel gegen Norwegen am Sonntag in Harrison bietet nun die Gelegenheit, die Form der Mannschaft weiter zu überprüfen. Die Gruppe C bei der WM, in der Marokko neben Brasilien, Haiti und Schottland zu finden ist, verspricht packende Spiele. Die Faszination des Sports liegt oft in solchen Momenten der Spannung und Ungewissheit – und Saibari scheint im Moment mittendrin zu stecken.
Die Trainerarbeit von Mohamed Ouahbi scheint Früchte zu tragen. Die Mannschaft agiert als Einheit und zeigt, dass sie zu den Top-Teams in Afrika gehört. Die Bilanz spricht für sich: Sieben WM-Teilnahmen seit 1970 sind ein eindrucksvoller Beweis für die Tradition und den Erfolg marokkanischen Fußballs.
