Saballys frühes aus: new york liberty verliert gegen portland fire
Ein Schock für die New York Liberty: Satou Sabally musste das Spiel gegen die Portland Fire bereits nach nur vier Minuten verlassen. Die Folge: Eine deutliche Niederlage für das Team aus der nordamerikanischen Metropole – und Fragen nach dem Zustand der deutschen Nationalspielerin.
Die zyste macht zu schaffen
Die Liberty unterlagen den Fire mit 74:81, ein Ergebnis, das umso bitterer schmeckt, da Saballys Ausfall unerwartet kam. Coach Chris DeMarco erklärte nach dem Spiel, dass Sabally sich unwohl gefühlt habe und es sich lediglich um eine Erkrankung handele. Doch der frühe Abbruch wirft ein schlechtes Licht auf die Genesung der 26-Jährigen von der zuvor festgestellten Zyste, die ihr den Saisonstart gekostet hatte. Es bleibt abzuwarten, wann Sabally wieder voll einsatzfähig sein wird und wie sich dies auf die Leistungen der Liberty auswirken wird.

Geiselsöder überzeugt im duell mit ihrer nationalmannschaftskollegin
Während Sabally am Spielfeldrand zusehen musste, konnte Luisa Geiselsöder bei ihrem ersten Einsatz für die Portland Fire überzeugen. Die deutsche Guard steuerte sechs Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists bei und zeigte, dass sie eine wertvolle Ergänzung für das neue Team sein könnte. Frieda Bühner hingegen blieb ohne Einsatz. Breanna Stewart führte die Liberty mit 25 Punkten an, doch es reichte nicht, um die Fire zu bezwingen. Die neu formierte Mannschaft um Geiselsöder präsentierte sich als ein ernstzunehmender Gegner in der WNBA.
Leonie Fiebich, ebenfalls deutsche Nationalspielerin, fehlte bei den Liberty. Die frischgebackene spanische Meisterin von Valencia hatte erst vor neun Tagen den Titel gefeiert und dürfte nun eine wohlverdiente Pause genießen. Die Niederlage der Liberty ist ein Rückschlag, doch die Saison ist noch lang. Ob Sabally rechtzeitig wieder fit wird, bleibt abzuwarten. Die Fire hingegen können den Sieg als wichtigen Erfolg verbuchen und zeigen, dass sie in der WNBA mithalten können.
