Sabally verlässt phoenix: millionengehalt winkt!

Schock in Phoenix! Satou Sabally, die deutsche Star-Flügelspielerin, wird wohl nicht für eine weitere Saison in den WNBA Finals-Teams der Mercury auflaufen. Die Nachricht, die von Front Office Sports verbreitet wird, lässt die Fans der Arizona-Franchise fassungslos zurück.

Verhandlungen mit anderen teams stehen bevor

Verhandlungen mit anderen teams stehen bevor

Nach einem Tarifstreit, der die Liga kurzzeitig in Atem hielt, können ab dem 8. April Verhandlungen mit Free Agents geführt werden. Für Sabally, die im Vorjahr lediglich einen Einjahresvertrag in Phoenix unterzeichnet hatte, winkt nun ein deutlich höherer Gehalt – Experten schätzen, dass über eine Million Dollar realistisch sind. Die 27-Jährige wird sich in den kommenden Tagen mit anderen Teams zusammensetzen, um ihre Optionen auszuloten. Der Deal, der sie von Dallas nach Phoenix führte, kostete damals rund 250.000 Dollar – ein Schnäppchen, wie sich herausstellt.

Ein Schlüsselspieler geht: Saballys Abgang ist ein herber Schlag für die Mercury, die gerade erst eine beeindruckende Saison hinter sich haben. Die deutsche Nationalspielerin war mit durchschnittlich 16,3 Punkten, 5,9 Rebounds und 2,5 Assists eine zentrale Figur im Team. Zusammen mit Alyssa Thomas bildete sie ein gefährliches Duo auf dem Flügel und trug maßgeblich zum Einzug in die WNBA Finals bei. Dort unterlagen die Mercury zwar den Las Vegas Aces um A’ja Wilson mit 0:4, aber Sabally war mit durchschnittlich 19 Punkten in der Postseason die beste Scorerin von Phoenix.

Lo que nadie cuenta ist die Gehirnerschütterung, die Sabally sich im dritten Spiel der Finals zuzog und die sie bis heute noch belastet. Ihr Ausfall bei Unrivaled im Winter und bei der WM-Qualifikation in Lyon wirft weitere Fragen auf. Ob die Nachwirkungen der Verletzung eine Rolle bei ihrer Entscheidung spielen, bleibt Spekulation.

Die Verantwortlichen in New York bedauern Saballys Abschied. „Es fällt uns schwer“, gaben sie gegenüber ESPN bekannt. Ein Umbruch war ohnehin unausweichlich, nachdem Diana Taurasi und Brittney Griner über viele Jahre das Gesicht der Franchise prägten. Aber der Weggang einer Leistungsträgerin wie Sabally wird das Team vor neue Herausforderungen stellen.

Die WNBA Expansion Draft steht kurz bevor. Interessant ist, dass sowohl Sabally als auch Nyara Geiselsöder in der Vergangenheit für Phoenix ausgewählt wurden – ein Zeichen für das Potenzial der deutschen Spielerinnen im amerikanischen Basketball.

Die Phoenix Mercury stehen vor einer ungewissen Zukunft. Der Abgang von Satou Sabally hinterlässt eine große Lücke, die nicht einfach zu füllen sein wird. Aber eines ist sicher: Die Liga wird bald von ihren neuen Leistungen berichten.