Sabally verlässt phoenix: wnba-finale ohne deutsche starspielerin?

Schock in der WNBA: Satou Sabally, die mit den Phoenix Mercury sensationell die Finals erreichte, wird wohl nicht für eine weitere Saison in Arizona bleiben. Die deutsche Nationalspielerin steht vor Gesprächen mit anderen Teams, was den bereits schwierigen Umbruchbeim Franchise weiter beschleunigt.

Ein millionendeal winkt der berlinerin

Ein millionendeal winkt der berlinerin

Nachdem im Vorjahr ein Tarifstreit die Liga bewegte, können ab dem 8. April Verhandlungen mit Free Agents geführt werden. Für Sabally, die im Vorjahr für rund 250.000 Dollar einen Einjahresvertrag in Phoenix unterschrieb, winkt nun ein Sprung in die Millionenklasse. Die Flügelspielerin, die nach der Saison zum dritten Mal in ihrer Karriere ins All-Star Team berufen wurde, legte im Schnitt 16,3 Punkte, 5,9 Rebounds und 2,5 Assists pro Spiel vor und bildete mit Alyssa Thomas ein gefürchtetes Duo.

Die Mercury, die nach Jahren der Dominanz von Diana Taurasi und Brittney Griner nun einen kompletten Umbruch erleben, hatten mit Sabally und Thomas zwar die Finals erreicht, unterlagen dort aber den Las Vegas Aces um A’ja Wilson mit 0:4. Die deutsche Leistungsträgerin war mit durchschnittlich 19 Punkten in der Postseason die beste Scorerin ihres Teams. Doch ein Schatten lag über ihrem Erfolg: In Spiel 3 erlitt Sabally eine schwere Gehirnerschütterung, die auch ihre Teilnahme an Unrivaled im Winter verhinderte und auch bei der WM-Qualifikation in Lyon fraglich machte.

Die Abwesenheit Saballys wirft Fragen auf: War die Gehirnerschütterung der Auslöser für ihre Entscheidung? Diese Frage blieb sowohl vom Deutschen Basketball Bund als auch von Sabally selbst unbeantwortet.

New York bedauert Abschied: