Sabadell zerquetscht europa: 4:0-kantersieg in der nova creu alta

Miguelete traf doppelt, Europa brach auseinander: Der CE Sabadell hat mit einem 4:0-Spektakel die Nova Creu Alta in einen Taumel versetzt und seine Heimserie auf vier Siege in Folge ausgebaut. Die Gäste aus Gràcia hielten 44 Minuten lang dagegen, dann zerplatzte ihr kompaktes Bollwerk in zwei Minuten.

Die Zahlen sind gnadenlos: 8.516 Zuschauer, vier Treffer, drei Gelbe für die Hausherren – und eine Demütigung für Trainer Francesc Aday Benítez, der seine Mannschaft trotz Fünferkette nicht vor der Klatsche bewahren konnte. Die Statistik lügt nicht: Sabadell blieb zum sechsten Mal in Serie ungeschlagen, Europa kassierte seine höchste Saisonniederlage.

Die zwei minuten, die alles entschieden

45+1 und 46. Spielminute: Miguelete nutzte eine Lücke zwischen Campeny und Sgrò, ließ Juan Flere keine Chance und schraubte die Anzeigetafel auf 2:0. Der erste Treffer fiel aus spitzem Winkel, der zweite nach einem Steilpass von Priego, der die Europa-Abwehr auseinanderzog wie ein Reißverschluss. Zwischen beiden Toren lag nur die Halbzeitpause – psychologisch ein Knock-out.

Danach war der Gegner nur noch eine Statistigröße. Sgrò besorgte per Eigentor das 3:0, Escudero und Priego legten in der Nachspielzeit noch nach. Die letzten 20 Minuten glichen einer Trainingseinheit: Sabadell ließ den Ball laufen, Europa rannte hinterher. Die drei Wechsel von Coach Ferran Costa brachten frische Beine, aber keine Entlastung – eher das Gegenteil: Escudero traf nur 180 Sekunden nach seiner Einwechslung.

Warum das heute über catalunya hinwegrauscht

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Der Sieg katapultiert Sabadell auf Rang drei, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter UE Cornellà. Die Nova Creu Alta entwickelt sich zum Festungswerk: 13 Punkte aus den letzten fünf Heimspielen, Tordifferenz 11:2. Europa hingen rutschen auf Platz zwölf ab und droht erstmals seit 2022 den Anschluss an die Aufstiegsränge zu verlieren.

Die Lektion für den Rest der Liga: Wer in Sabadell nur verteidigt, bekommt früher oder später Löcher. Die Arlequinats brauchen keine 20 Chancen – sie treffen einfach, wenn es weh tut. Nächste Woche wartet already das Derby in Terrassa, doch nach diesem Abend ist klar: Wer den Lauf der Richter-Elf stoppen will, muss mehr bieten als tief stehende Ketten und Gelbe Karten. Die Nova Creu Alta ist zurzeit der gefährlichste Ort der dritten Liga – und Miguelete sein persönlicher Geist.