Rugani versenkt juventus – zaniolo rettet die ehre

Udine, 2. März – Es war kein Abend für schwache Nerven. Fiorentina und Juventus lieferten sich ein Spiel voller Dramatik, und am Ende stand ein Name ganz oben in den Trümmern: Daniele Rugani. Der Innenverteidiger der Bianconeri leistete sich einen Auftritt, der in Turin noch lange für Kopfschütteln sorgen wird. Kein Ausrutscher, kein Pech – eine handfeste Katastrophe.

Der torwart der viola rettet, was zu retten ist

Auf der anderen Seite des Spielfelds hielt ein Mann die Fiorentina im Spiel, der eigentlich nicht der Held des Abends sein sollte: der Torhüter der Viola. Er war der Beste seiner Mannschaft – und das in einem Spiel, das seine Vorderleute ihm alles andere als leicht machten. Parade um Parade, Konzentration bis zum Schlusspfiff. Manchmal ist der Keeper der letzte Zeuge eines kollektiven Versagens.

Zaniolo leuchtet im grau der bianconeri

Zaniolo leuchtet im grau der bianconeri

Nicolò Zaniolo war das einzige Licht auf Seiten Juventus'. Während Rugani die Statik des Teams zum Einsturz brachte, zeigte Zaniolo, warum Turin ihn wollte. Beweglich, gefährlich, mit Ideen – er war der einzige Bianconero, der das Spiel wirklich verstand. Das macht seinen Auftritt umso bitterer: Talent allein gewinnt keine Partien.

Korrespondent Francesco Velluzzi fasste es aus Udine treffend zusammen: Wenn ein Einzelner so massiv einbricht wie Rugani an diesem Abend, verliert nicht nur eine Mannschaft – sie verliert auch ein Stück Glaubwürdigkeit. Und die lässt sich nicht so schnell zurückgewinnen.