Rückkehrer-schock: rydzek reißt kreuzband nach karriereende!
Oslo – Der Abschied vom aktiven Sport sollte ein Neubeginn werden. Doch für Johannes Rydzek, siebenmaliger Kombinations-Weltmeister, endet der erste Frühling als Ruheständler abrupt mit einem Kreuzbandriss. Ein unglücklicher Sturz beim Riesenslalom hat dem ehemaligen Sportler des Jahres einen Strich durch die Rechnung gezogen.

Ein urlaub, der zur hölle fährt
„Manchmal kommt es eben anders, als man denkt“, schrieb Rydzek auf Instagram, sichtlich enttäuscht. Nach einer Karriere, in der er von schweren Verletzungen verschont blieb, hat sein Knie den vermeintlich harmlosen Ausflug in den Riesenslalom nicht überstanden. Die Diagnose ist niederschmetternd: ein gerissenes Kreuzband. Der Eingriff ist bereits für Mittwoch geplant.
Rydzek beendete seine aktive Karriere Mitte März in Oslo. Mit zwei olympischen Goldmedaillen und sieben Weltmeistertiteln hinter sich trat der 34-Jährige zurück, voller Pläne für die Zukunft. Doch nun steht eine langwierige Rehabilitation an, die den vielversprechenden Start in den Ruhestand jäh unterbricht. Die Ironie des Schicksals ist kaum zu übertreffen: Der Mann, der so oft auf Skiern einen Sturz abwenden konnte, wird nun mit den Konsequenzen eines solchen im zivilen Leben konfrontiert.
Viele hatten mit ihm einen entspannten Frühling erwartet, voller neuer Hobbys und Reisen. Stattdessen wird es nun eine Zeit der Geduld und der intensiven Physiotherapie. Die sportliche Welt hält den Atem an und wünscht Rydzek eine schnelle und vollständige Genesung. Sein Comeback, zumindest auf Skiern, ist erstmal unwahrscheinlich.
Die Zahl der verletzten Athleten, auch nach Karriereende, ist ein Mahnmal. Sie erinnert daran, dass der Körper auch nach Jahren des Trainings und der Belastung noch anfällig für Unfälle ist. Rydzeks Geschichte ist ein eindringlicher Beweis dafür.
