Rückkehr der geschwindigkeit: alpiner weltcup kehrt auf die kandahar zurück

Nach jahren wieder abfahrt in garmisch-partenkirchen

Am Samstag, den 26. Februar 2026, ist es endlich soweit: Nach einer langen Wartezeit von fünf Jahren kehrt der alpine Weltcup mit einer Abfahrt auf die legendäre Kandahar in Garmisch-Partenkirchen zurück. Die deutschen Speed-Spezialisten fiebern dem Rennen entgegen, und Routinier Romed Baumann zeigte sich in freudiger Erwartung. Die Rückkehr nach Garmisch-Partenkirchen ist für die Athleten ein besonderes Ereignis.

Baumann: „saucool!“ – die vorfreude ist groß

Baumann: „saucool!“ – die vorfreude ist groß

„Saucool“, so beschreibt Romed Baumann seine Gefühlslage. Neben der Abfahrt am Samstag (11:45 Uhr, ARD) steht am Sonntag (ebenfalls 11:45 Uhr) auch ein Super-G auf dem Programm. Die Kandahar stellt für die Fahrer eine besondere Herausforderung dar. Baumann betont, dass die Strecke keine Gnade kennt und volle Konzentration erfordert.

Die kandahar – eine anspruchsvolle strecke

Die kandahar – eine anspruchsvolle strecke

Die Kandahar ist bekannt für ihre Anspruchsvolligkeit. Baumann beschreibt die Strecke als „sehr anspruchsvoll, du hast keine Zeit zum Durchschnaufen.“ Der „Starthang, die Felsenkurve, der Tröglhang“ fordern von den Fahrern höchste Präzision. Das lange Gleitstück erfordert zudem ein geschicktes Management der Geschwindigkeit. Der finale Abschnitt mit dem „Eishang“ und der Einfahrt in die „Hölle“ verspricht Nervenkitzel pur.

Vogt: die kandahar wird unterschätzt

Vogt: die kandahar wird unterschätzt

Luis Vogt ist überzeugt, dass die Kandahar oft unterschätzt wird. „Es ist oben brutal steil und im technischen Stück schwierig, schnell zu sein.“ Er weist auch auf die schwierigen Lichtverhältnisse hin, da die Strecke oft im Schatten liegt. Vogt erwartet aufgrund der milden Temperaturen ein „unruhiges Rennen“ und betont, dass die Vorbereitung mit dem Studium alter Videos der Abfahrt von 2021 wichtig war.

Erinnerungen an 2021: paris als sieger

Erinnerungen an 2021: paris als sieger

Bei der letzten Weltcup-Abfahrt auf der Kandahar im Jahr 2021 triumphierte Dominik Paris (Italien) vor Beat Feuz (Schweiz) und Matthias Mayer (Österreich). Bester Deutscher war damals Dominik Schwaiger auf Platz 12. Romed Baumann belegte Rang 14, während Simon Jocher direkt hinter Andreas Sander als 25. ins Ziel kam. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Konkurrenz stark ist.

Der heimvorteil als trumpf

Der heimvorteil als trumpf

Simon Jocher betonte die Bedeutung des Heimvorteils. „Den Heimvorteil nutzen wir gerne“, sagte er. Das Team hat sich intensiv vorbereitet und die alten Videos analysiert, um die bestmögliche Strategie für das Rennen zu entwickeln. Die Athleten sind hochmotiviert, auf der heimischen Strecke erfolgreich zu sein und die Fans zu begeistern.

Blick in die zukunft: termine und weitere rennen

Blick in die zukunft: termine und weitere rennen

Der Ski Alpin-Weltcup bietet auch in Zukunft spannende Rennen. Der Kalender ist vollgepackt mit Terminen vom Weltcup-Auftakt in Sölden bis zum Saisonfinale in Norwegen. Die Fans können sich auf weitere Wettkämpfe und Highlights freuen. Die Sportschau bietet umfassende Berichterstattung und alle wichtigen Informationen.