Roma jagt flügel-düsen: 40 millionen für summerville – gehaltsspritze droht
Die AS Roma schickt ihre Scouts hinter Crysencio Summerville, doch die Rechnung knallt laut: West Ham verlangt 40 Millionen Euro Ablöse plus sechs Millionen netto pro Saison – für einen Klub, der noch vor zwölf Monaten um die Lizenz zitterte, eine Mondforderung.
Gasperinis blick fiel neben malen auch auf den holländer
Gian Piero Gasperini und Technikchef Tullio Gritti saßen in Dallas nicht nur wegen des brasilianisch-japanischen Duells. Zwischen den Sitzreihen hielten sie Notizen über Donyell Malen, aber ihre Kameras folgten genauso konzentriert Summerville, als dieser mit der flachen Hand Tempo machte und Japans Abwehr zerfaserte. Ein Kurzpass, ein Haken, ein Schlenzer – Drehbuch für die vermaledeite Roma-Liste.
Warum ausgerechnet er? Der Niederländer ist kein klassischer Flügelzirkus, sondern ein vertikaler Sprengsatz. Letzte Saison 19 Vorlagen und Tore in 34 Pflichtspielen, 34 Prozent seiner Aktionen enden im Sechzehner. Kurz: Er trifft oder legt auf – genau das, was José Mourinho letzten Herbst vermisste.

Sechs millionen netto – das rom-typische dilemma
Die Summe reißt ein altes Wundmal auf. Roma zahlt momentan keine Spieler über 4,5 Millionen, und selbst Paulo Dybala musste beim Gehalt Abstriche machen. Sechs Millionen würden die komplette Lohnstruktur sprengen, gleichzeitig winkt die Champions-League-Prämie nur, wenn die Qualifikation klappt. Ein Teufelskreis, der sportliche Euphorie in bürokratische Alpträume verwandelt.
Abwarten? Keine Option. West Ham hat bereits Borussia Dortmund und Aston Villa an der Strippe. Je länger Roma wartet, desto wahrscheinlicher wird ein Bieterwettlauf. Und der hat in der Premier-League-Ökonomie nur einen Gewinner: den Spieler.

Der kleine junge aus den helder ist das große risiko
Summerville selbst schweigt, doch seine Berater – dieselbe Agentur, die Malen betreut – wissen, wie man Druck aufbaut. Ein Vertragszettel in London liegt paraphiert bereit, nur die Unterschrift fehlt. Roma muss also nicht nur Geld auftreiben, sondern auch Geschwindigkeit.
Am Ende bleibt eine nüchterne Rechnung: 40 Millionen plus sechs pro Jahr für einen Flügel, der noch nie 90 Minuten am Stück gespielt hat. Romantik? Fehlanzeige. Aber im Juli wird der Markt weiter kochen, und wer jetzt zögert, träumt im August vom nächsten Mal.
