Rodríguez triumphiert in tarragona – siebter europameistertitel!

Susana Rodríguez hat einmal mehr bewiesen, dass sie eine Naturgewalt im Triathlon ist. Nur zwei Monate nach einer Operation an der Iliotibialband am rechten Bein sicherte sich die Spanierin in Tarragona den Titel bei der Triathlon-Europameisterschaft, ein Triumph, der ihre beeindruckende Karriere weiter beflügelt. Es ist ihr siebter Kontinentaltitel und die elfte Medaille bei Europameisterschaften – eine Bilanz, die ihresgleichen sucht.

Ein tag der spanischen triathleten

Ein tag der spanischen triathleten

Doch Rodríguez war nicht die einzige, die sich am heutigen Tag auszeichnete. Die 'Paratriarmada' Spaniens feierte einen wahrlich historischen Tag und sicherte sich insgesamt sechs Medaillen. Neben dem triumphalen Sieg von Rodríguez gab es Silbermedaillen für Dani Molina und Nil Riudavets sowie Bronze für Héctor Catalá und María Fuertes – ein Beweis für die Stärke des spanischen Triathlonsports.

Gemeinsam mit ihrer Guide Sara Pérez (B1), die bereits als ihre zukünftige Paralympics-Partnerin gilt, kam Rodríguez zwar zunächst als Zweite aus dem Wasser, doch auf der Radstrecke gelang es dem Duo, die italienische Konkurrenz abzuschütteln. Mit einer beeindruckenden Laufleistung sicherte sich das Team schließlich den Sieg in einer Zeit von 01:06:05, womit sie die Italienerinnen und die deutschen Damen auf die Plätze verdrängten.

“Die Erholung war sehr gut, vielleicht am absoluten Limit des Möglichen”, erklärte Rodríguez nach dem Rennen. “Man muss immer versuchen, am Limit zu arbeiten, das ist die einzige Möglichkeit, mit der Natur Schritt zu halten.” Ihre Guide Sara Pérez ergänzte: “Susana ist sehr professionell. Sie beschwert sich natürlich auch, wie jeder andere, aber sie findet immer Lösungen.”

Eva Moral, eine weitere spanische Triathletin, die in einer separaten Kategorie antrat, sorgte ebenfalls für Aufsehen. Die Madrilenerin, die kürzlich in einem Film debütierte, belegte im Rollstuhlrennen den ersten Platz und demonstrierte einmal mehr ihren unbändigen Willen. Eine Medaille, die sie mit einer herzlichen Umarmung ihrer Tochter Carmen feierte.

Nicht zu vergessen die weiteren Bronzemedaillen von Héctor Catalá und María Fuertes. Catalá, der bereits seit 12 Jahren im Triathlon aktiv ist, betonte nach seinem Rennen: “Es schmeckt nicht nach Gold, aber es ist schön, nach all den Jahren noch dabei zu sein.”

Mit ihren sieben Europameistertiteln, zwei Paralympics-Goldmedaillen und zwölf Weltmeistermedaillen setzt Susana Rodríguez einmal mehr ein Zeichen für ihre außergewöhnliche Klasse und inspiriert eine ganze Generation von Triathleten.