Robledos übernimmt das ruder: sevilla holt weltmeister für asobal

Ein Erdbeben im spanischen Handball: Antonio García Robledo, frisch aus dem Granollers-Team, wird neuer Trainer des aufstrebenden Cajasol Sevilla Proin. Der Deal perfekt, der das Team in die Asobal-Elite katapultieren soll. Sevilla erlebt Handball-Geschichte, und Robledo steht an der Spitze.

Ein star kommt nach sevilla: die karriere eines weltklassespielers

Für den 42-jährigen Robledo, der seinen beeindruckenden Karriere als Spieler im Sommer beendete, markiert dieser Schritt den nächsten logischen Schritt in seiner Trainerlaufbahn. Nach seiner Zeit als Assistent von Antonio Rama beim Fraikin Granollers übernimmt er nun die Verantwortung für ein Team, das gerade erst den historischen Aufstieg in die Asobal gefeiert hat. Seine Erfolge sprechen für sich: Weltmeister 2013, Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Tokio und dreifacher europäischer Medaillengewinner mit der spanischen Nationalmannschaft. Robledo hat auf höchstem Niveau gespielt – vom FC Barcelona über Paris Saint-Germain und HBC Nantes bis hin zu Pick Szeged und KIF Kopenhagen.

Die Verbindung zu Sevilla beruht auf einer langjährigen Freundschaft mit dem technischen Direktor Juan Andreu, mit dem Robledo bereits gemeinsam bei Granollers, Ademar und in der Nationalmannschaft aktiv war. Eine tiefe Verbundenheit und gegenseitiges Vertrauen bilden somit die Basis für diese neue Zusammenarbeit. Und während sich Sevilla über einen hochkarätigen Trainer freuen kann, muss das Team gleichzeitig Abschied nehmen.

Umbruch in sevilla: abgänge und neue talente

Umbruch in sevilla: abgänge und neue talente

Viktor Montesinos, der das Team sensationell in die Asobal führte, verlässt den Verein, wird aber weiterhin als Talentschmiede tätig sein. Ein Verlust, aber gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass der Verein auf junge Spieler setzt. Auch Ángel Montoro, ein erfahrener Rechtsaußen, hängt seine Karriere vermutlich nach zwei Jahren in Sevilla an den Nagel. Seine lange und erfolgreiche Laufbahn, die ihn über Ademar, Toulouse, Wisla Plock, Ciudad de Logroño und Kadetten Schaffhausen führte, ist beispiellos.

Zusätzlich verlassen Ramón Fuentes, Juan Saco und Javi Castillo den Verein. Ein umfassender Umbruch, der aber mit der Verpflichtung eines Trainers wie Robledo neue Impulse setzen soll. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Team unter seiner Führung entwickeln wird, doch eines ist sicher: Mit Antonio García Robledo an der Seitenlinie hat Sevilla einen erfahrenen und erfolgreichen Mann an seiner Seite, der das Team vor neue Herausforderungen führen kann.

Die Zeichen stehen auf Neuanfang in Sevilla. Ein Team im Wandel, ein Trainer mit Weltklasse-Erfahrung und ein Aufstieg, der die ganze Stadt in Handball-Begeisterung versetzt. Ob Robledo den Erfolgstradition des spanischen Handballs nach Sevilla bringen kann, wird die neue Saison zeigen. Die Erwartungen sind hoch, die Herausforderungen sind groß, aber die Chance auf etwas Besonderes ist da.