Reif explodiert: „dieser deutsche stürmer gehört nicht in die nationalelf!“

Marcel Reif hat genug. Der Stimme des deutschen Fußballs schlägt beim Namen des aktuellen Stürmers den Zeiger auf Rot. „Ich wäre empört!“ donnert er in der Nacht zum Montag durchs Studio – und liefert sofort den Grund: „Der schießt keine Tore, der schießt sich selbst aus dem Team.“

Die wut ist berechtigt – die zahlen sind ein albtraum

Die wut ist berechtigt – die zahlen sind ein albtraum

Seit 14 Liga-Spielen wartet der Angreifer auf ein Tor. In der Nations League blieb er in fünf Einsätzen ohne Scorer-Punkt. Laut Opta verpasst er derzeit 67 % seiner Großchancen – Ligaspitze. Reif: „Wenn du so triffst, darfst du dich nicht wundern, wenn die Leute fragen: ‚Warum spielt der überhaupt?‘“

Der Spieler, dessen Name intern beim DFB bereits heiß diskutiert wird, steht vor dem Rauswurf aus dem Kader für die WM-Quali im März. Bundestrainer Julian Nagelsmann will sich bis Freitag entscheiden. Im Trainingslager in Herzogenaurach ließ er den Stürmer bereits mit der zweiten Gruppe absolvieren – ein Signal.

Was niemand laut sagt: Der Vertrag des 26-Jährigen läuft 2027 aus, die Ablöse liegt bei geschätzten 35 Millionen Euro. Ein Abriss im Sommer wäre für den Klub ein finanzielles Desaster. Also schickt man ihn weiter aufs Feld – und die Fans buhen. Reif: „Wir belügen uns selbst, wenn wir so tun, als wäre das eine Form-Frage. Das ist eine System-Frage.“

Die Lösung? Nagelsmann testet heimlich mit Youssoufa Moukoko und Niclas Füllkrug – beide Torschützen in den letzten drei Spielzeiten. Die Zeit wird knapp. In 18 Tagen geht es gegen Island. Wer nicht trifft, fliegt. Reif hat schon seinen Favoriten: „Moukoko rennt sich frei, Füllkrug macht das Tor. Fertig.“

Der deutsche Sturm ist ein Pulverfass – und der Zünder heißt Marcel Reif.