Reichle bleibt in chur und will den sprung zum top-scorer schaffen
Der EHC Chur sichert sich das Gesicht der abgelaufenen Saison: Liekit Reichle verlängert vorzeitig bis 2025. Mit 39 Punkten war der 23-Jährige zweitbester Scorer der Grauen – und nun angekommen in der Bündner Eishochburg.

Warum der stürmer jetzt den nächsten schritt wagt
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 39 Scorerpunkte in der Regular Season, acht Tore und neun Assists in 17 Playoff-Spielen. Kein Churer Akteur war in der Post-Season häufiger erfolgreich. Doch Reichle selbst redet das klein. „Ich habe erst angefangen, mein Potenzial auszuschöpfen“, sagt er nach der Vertragsunterschrift. Der neue Kontrakt enthält laut Vereinsangaben eine deutliche Gehaltssteigerung – und eine Option auf 2026.
Head of Sports Björn Gerhard schwärmt: „Liekit denkt das Spiel in Sekundenbruchteilen, traut sich aber auch, gegen größere Gegner in die Zweikämpfe zu gehen.“ Genau diese Mischung fehlte dem Klub in den vergangenen Jahren. Nun will Chur um Reichle herum einen jungen, schnellen Kader zusammenstellen. Gespräche mit weiteren Leistungsträgern laufen.
Der Stürmer selbst brennt auf die neue Saison. „Ich will nicht nur Nummer zwei bleiben, ich will der Top-Scorer werden“, sagt er. Dafür wird er im Sommer erstmals ein individuelles Konditionsprogramm absolvieren – finanziert vom Klub. Ein klares Signal: Chur investiert in seine Zukunft, Reichle will sie mitgestalten.
Die Fans dürften aufatmen. Nach dem Abgang von Top-Torjäger Andreas Döpfner im Vorjahr würde ein weiterer Abgang den Kader ruiniert haben. Nun bleibt das kreative Herzstück – und Chur behält seine Identität. Die Message ist klar: Wer sich in Chur durchsetzt, kann Karriere machen. Reichle ist das neue Beispiel.
