Real oviedo: sportstadt-projekt explodiert fast!
Real Oviedo plantzt einen Sportstadt-Komplex an, der die bisherigen Ambitionen weit übertrifft. Die Pläne des mexikanischen Eigentümers Grupo Pachuca sind gewaltig: Eine Investition von bis zu 40 Millionen Euro, eine Fläche von 400.000 Quadratmetern – das ist mehr als der halbe Stadtteil Siero in Anspruch nimmt. Die Nachricht kommt wie ein Schock, obwohl sie die langfristige Vision des Klubs widerspiegelt.

Die inspiration aus león: mehr als nur fußball
Die neue Sportstadt, die in Siero entstehen soll, ist inspiriert vom Modell des spanischen Top-Klubs Club León. Doch Oviedo will weit mehr bieten als nur eine moderne Trainingsanlage. Der ursprüngliche Plan, ein Budget von 15 Millionen Euro für die erste Phase vorzusehen, ist obsolet. Nun spricht man von einer stufenweisen Umsetzung, um die immense Größe des Projekts zu bewältigen.
Die erste Phase, bereits mit einem speziellen Bebauungsplan der Gemeinde Siero abgesegnet, umfasst 150.000 Quadratmeter. Dort sollen sechs Fußballplätze, ein multifunktionales Servicegebäude und die notwendige Infrastruktur entstehen. Aber das ist erst der Anfang. In späteren Bauabschnitten sind eine eigene Residenz für Spieler, eine Sportuniversität und sogar eine öffentlich zugängliche medizinische Einrichtung geplant. Ein klares Signal: Real Oviedo will sich nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich entwickeln.
Martín Peláez, der Präsident des Klubs, hat angekündigt, dass die Bauarbeiten voraussichtlich in drei bis vier Monaten beginnen sollen, sobald der endgültige Entwurf fertiggestellt und die Baugenehmigung vorliegt. Die beauftragte Baufirma Esfer, ein langjähriger Sponsor des Klubs, bringt die nötige Erfahrung mit.
Die La Nueva España verriet, dass die Dimensionen des Projekts trotz der ambitionierten Pläne für viele überraschend kamen. Die ursprünglichen 15 Millionen Euro schienen schon viel, aber die nun angedeutete Summe von 40 Millionen und die schiere Größe der Anlage sind eine neue Größenordnung. Es bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde Siero und die lokalen Bürger die enormen Auswirkungen dieses Projekts vollständig erfassen.
Die Zahl spricht für sich: 40 Millionen Euro. Das ist mehr, als der gesamte jährliche Umsatz vieler Zweitligisten in Spanien beträgt. Ob Oviedo mit diesem gigantischen Projekt seine sportlichen Ziele erreichen kann, wird die Zukunft zeigen.
