Real madrid: schiedsrichter-fehler kostet titel!
Madrid bangt um
die Zukunft! Der schmerzhafte Ausschluss von Eduardo Camavinga im Allianz Arena gegen den FC Bayern hat die Hoffnungen auf den Einzug ins Champions-League-Halbfinale im Nu zerstört. Álvaro Arbeloa, ehemaliger Spieler des weißen Balletts, sprach Klartext: „Das ist einfach nicht zu erklären.“
Ein verhängnisvoller moment: camavinga patzt
Nur 24 Minuten durfte der junge Franzose auf dem Platz verbringen, bevor er durch zwei gelbe Karten innerhalb von acht Minuten vom Platz musste. Die erste Verwarnung für ein Foul an Jamal Musiala wurde noch hingenommen, doch die zweite, für das Festhalten des Balls nach einem Foul an Harry Kane, sorgte für Entsetzen in Madrid und weltweit. Camavinga hätte den Ball abgeben müssen, aber der Akt, den Ball kurz festzuhalten, wurde vom Schiedsrichter Vincic als unsportliches Verhalten gewertet – eine Entscheidung, die viele als überzogen empfanden.
Die Bank des Real Madrid protestierte wütend, doch es half nichts. Drei Minuten später traf Luis Díaz zum Ausgleichstreffer, der die Bayern ins Halbfinale katapultierte. Alfonso Pérez Burrull, Experte bei Radio MARCA, äußerte sich scharf: „Es ist absolut unverhältnismäßig, einen Spieler für eine solche Aktion zu expulsar. Drei Sekunden, in denen er den Ball festhält – der Schiedsrichter muss hier viel ausgeglichener sein und die Bedeutung des Spiels berücksichtigen.“
Auch Pedro Martín, der Schiedsrichterexperte von Tiempo de Juego, war kritisch: „Vincic hat sich völlig verknäult und expulsar einen Spieler für so wenig. Es ist eine Historie, die in die Annalen des Turniers eingehen wird, aufgrund der Spielminute, des Ergebnisses und der Runde.“
Mateu Lahoz, selbst ein erfahrener Schiedsrichter, räumte ein: „Der Schiedsrichter hat sich geirrt, er wusste nicht, dass es die zweite gelbe Karte war. Aber ich gehe weiter: Camavinga hätte es sich sparen können, aber selbst für eine gelbe Karte, in diesem Moment des Spiels, war es eine vergebliche Verwarnung. Ein grober Fehlentscheidung, die nicht hätte passieren dürfen.“
Die Reaktionen aus aller Welt waren einstimmig: L'Equipe bezeichnete die zweite gelbe Karte als „unnötige“ Expulsión. BILD fragte sich, ob Camavinga überhaupt expulsar worden wäre, wenn der Schiedsrichter die erste gelbe Karte nicht gegeben hätte. Steven Gerrard betonte, dass ein erfahrener Schiedsrichter die Situation besser hätte managen müssen. Selbst Luis Díaz, Torschütze für die Bayern, meinte, der Schiedsrichter habe korrekt geurteilt, da Camavinga den Ball nicht abgegeben habe.
Eduardo Iturralde brachte es auf den Punkt: „Auf diesem Niveau kann man keinen Spieler für so etwas expulsar. Ein Schiedsrichter, der weiß, wie es funktioniert, managt die Situation besser.“
Die Entscheidung von Vincic wird noch lange in den Köpfen der Fans nachwirken und als Symbol für einen verpassten Titel in die Geschichte des Real Madrid eingehen. Die Frage, die nun bleibt: Kann sich das Team von dieser bitteren Erfahrung erholen und in der kommenden Saison wieder angreifen?
