Real madrid patzt: mallorca sticht im dramatischen finale zu!

Madrid – Ein Schock für die Königlichen! Im Madrigal-Stadion erlebten die Fans eine Achterbahnfahrt der Gefühle, als der FC Mallorca in der Nachspielzeit mit einem umstrittenen Treffer die Partie für sich entscheiden konnte. Mbappé und Bellingham konnten die jüngsten Probleme des Teams nicht beheben, und die Tränen von Muriqi besiegeln das Unheil für den amtierenden Champions-League-Sieger.

Arbeloas taktische gamble geht schief

Trainer Arbeloa hatte auf eine erneute Aufstellung von Mbappé gesetzt, der nach 42 Tagen Pause endlich wieder in der Startelf stand. Zudem gab er Bellingham den Vorzug, während Vinicius und der vielversprechende Thiago Pitarch auf der Bank verharren mussten. Doch die Taktik ging nach hinten los. Das Mittelfeld wirkte mit Valverde, Tchouameni und Camavinga zwar personell stark, doch die Abstimmung ließ zu wünschen übrig. Ein fataler Patzer von Camavinga ermöglichte Morlanes den Ausgleichstreffer in der 88. Minute, bevor Muriqi mit einem Volltreffer im Anschluss für den Siegtraum des FC Mallorca sorgte.

Muriqis piraten-tränen: von elche bis zum triumph

Muriqis piraten-tränen: von elche bis zum triumph

Der Stürmer des FC Mallorca, Muriqi, wurde nach dem Spiel emotional. „Es waren zwei schwierige Wochen“, gestand er. „Nach dem vergebenen Elfmeter gegen Elche und der bitteren Niederlage im WM-Qualifikationsfinale mit dem Kosovo, war ich am Boden zerstört. Aber heute haben wir gezeigt, dass wir niemals aufgeben!“ Seine Aussage spiegelt die unglaubliche Widerstandsfähigkeit des Teams wider, das nun ernsthaft in der Kampf gegen den Abstieg einsteigen kann. Mit 19 Toren in dieser Liga ist Muriqi der unangefochtene Star der Mallorquiner und nur noch einen Treffer hinter Samuel Eto’os Rekord als Pichichi all-time des FC Mallorca.

Die comebacks von bellingham und militao können nicht helfen

Die comebacks von bellingham und militao können nicht helfen

Bellingham, Vinicius und Militao kamen nach rund 45 Minuten in die Partie, um das Spiel zu drehen. Militao gelang in der 78. Minute per Kopf sogar der Ausgleich, doch der Jubel währte nur kurz. Muriqis spätes Tor ließ die Madrilenen erneut die Segel streichen. Die Defensive wirkte anfällig, und die Kreativität im Angriff blieb Mangelware. Die zehnte Saisonniederlage für Real Madrid wirft lange Schatten auf die anstehende Champions-League-Partie gegen Bayern München.

Die Tabelle macht deutlich: Real Madrid liegt nun vier Punkte hinter dem FC Barcelona zurück, der heute Abend im Metropolitano gegen Atlético antrat. Sollte der FC Barcelona gewinnen, wäre der Vorsprung bereits sieben Punkte. Ein gefährlicher Rückstand, der die Meisterschaftträume der Königlichen erheblich beschädigt.

Die Fans sind geschockt, die Medien diskutieren, und die Spieler müssen sich nun auf die entscheidende Partie gegen den FC Bayern einstellen. Kann Real Madrid aus dieser Krise gestärkt hervorgehen?