Real madrid kämpft um letzte liga-hoffnungen gegen alavés

Madrid bangt. Die Chance auf die Meisterschaft schwindet mit jedem Spieltag, doch gegen Alavés will Real Madrid zumindest rechnerisch am Leben bleiben. Ein Sieg ist Pflicht, um den Abstand zu Barcelona zu verringern – ein Unterfangen, das ohne einige Stammkräfte gelingen muss.

Personelle engpässe fordern arbeloa heraus

Personelle engpässe fordern arbeloa heraus

Die Ausfälle von Courtois im Tor, Rodrygo und Asensio im Angriff wiegen schwer. Während Courtois' Abwesenheit ohnehin die Situation erschwert, hinterlassen die Ausfälle der Offensivkräfte spürbare Lücken. Die Aufstellung von Lunin im Tor bleibt eine Zitterpartie – seine Leistungen sind stets von der Dominanz des verletzten Courtois überschattet.

Im Vergleich zum blamablen Auftritt in München gibt es einige Veränderungen. Carreras rückt auf der linken Seite in die Startelf, während Mendy auf der Bank verbleibt. Ein ähnliches Schicksal ereilt Rüdiger, der Huijsen Platz macht. Trent und Militao bilden das bewährte Innenverteidigerduo vor Lunin.

Das Mittelfeld erhält ebenfalls einen personellen Auffrischung. Tchouaméni ist nach seiner Sperre zurück und stabilisiert die Dreierkette zusammen mit Güler, Valverde und Bellingham. Vorne stürmen Mbappé und Vinicius, die jedoch nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Bayern vor einer Wiedergutmachung stehen. Mbappé muss zeigen, dass er auch ohne glänzende Vorlagen seine Torinstinkte unter Beweis stellen kann, während Vinicius seine Kritiker verstummen lassen will.

Valverde, der unermüdliche Arbeiter im Mittelfeld, ist wie immer gesetzt. Bellingham, der im letzten Jahr noch als Wunderkind gefeiert wurde, muss nun wieder seine frühere Form finden. Die Erwartungen sind hoch, und er steht unter Druck, seine Leistung zu steigern. Güler hingegen konnte in München überzeugen und könnte eine wichtige Rolle spielen, um die Offensive zu beleben. Arbeloa muss das Beste aus seinem Kader machen, denn die Gerüchte über seinen möglichen Abgang nach der Saison werden immer lauter. Der Druck ist enorm, und er muss liefern, um seinen Job zu sichern. Die nächsten sieben Spiele werden entscheidend sein.

Die Entscheidung in der Liga ist noch nicht gefallen, und Real Madrid will sich nicht geschlagen geben. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber mit Leidenschaft und Kampfgeist ist alles möglich. Ob es für die Meisterschaft reicht, bleibt abzuwarten, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.