Real madrid: herz eines champions besiegt valencia – ohne innenverteidigung!
Madrid hat es wieder einmal gezeigt: Auch wenn die Verletzungen die Mannschaft dezimieren und die Umstände aussichtslos erscheinen, bricht im Bernabéu die unbändige Siegeswilligkeit hervor. Im Halbfinale der EuroLeague gegen Valencia wurde eine Lektion in Sachen Kampfgeist erteilt – eine Lektion, die an die Worte von Rudy Tomjanovich erinnert: „Never underestimate the heart of a champion.“
Ein kader im krisenmodus: die innenverteidigung fehlt
Die Anreise nach Kausen war alles andere als einfach. Die Ausfälle von Tavares, Len und garuba hinterließen eine tiefe Bresche in der Innenverteidigung. Garuba, der in dieser Phase der Saison einen deutlichen Sprung gemacht hatte, verletzte sich im ersten Viertel schwer. Das Ergebnis? Ein Kader, der auf dem Papier geschwächt war, aber auf dem Spielfeld eine unbändige Entschlossenheit bewies.
Valencia, das als klarer Favorit in die Partie ging, konnte diese Schwäche jedoch nicht konsequent ausnutzen. Die Mannschaft von Alex Jiménez fand kaum Mittel, um die madridistischen Spieler unter Druck zu setzen. Ein schwaches Spiel von Campazzo, der ungewöhnlich viele Ballverluste zu verzeichnen hatte, wurde durch die Leistungen anderer Spieler mehr als kompensiert.
Was niemand sieht: Die Statistiken sprechen für sich, aber sie erzählen nicht die ganze Geschichte. Garuba's Zahlen (2 Punkte, 5 Rebounds, 1 Assist) sind bescheiden, aber seine Intensität war ansteckend. Er kämpfte um jeden Ball, er provozierte Fouls und er gab seiner Mannschaft den nötigen Anpfiff.
Andrés Feliz glänzte mit einer beeindruckenden Leistung (15 Punkte, 8 Rebounds, 3 Assists) und agierte als treibende Kraft im Spiel. Auch Gabriel Deck, dessen Spitzname „Tortuga“ (Schildkröte) seine explosiven Aktionen kaum widerspiegelt, war ein wichtiger Faktor. Seine Defensivarbeit und seine Durchsetzungskraft im Zweikampf waren entscheidend.
Mario Hezonja (25 Punkte, 7 Rebounds, 3 Assists) und Trey Lyles (17 Punkte, 7 Rebounds) sorgten mit ihren Treffern aus der Distanz für die nötige Punkteausbeute. Theo Maledon steuerte ebenfalls wichtige Körbe bei und bewies seine Klasse, wenn er Verantwortung übernehmen musste.
Valencia verlor nicht nur die Partie, sondern auch den Kampf um die Rebounds (31:48). Besonders die 19 offensiven Rebounds der Madrilenen zeugen von einer unbändigen Siegeswilligkeit, die dem Gegner die Luft zum Atmen nahm. Die Zahlen lügen nicht: Valencia wurde von den kleinen Blancos dominiert, trotz der Ausfälle von drei wichtigen Spielern.
Die Entschlossenheit der Madrilenen, gepaart mit individuellem Talent, brachte sie in die nächste Runde. Es war ein Sieg der Mentalität, ein Sieg des Herzens – ein Sieg, der zeigt, dass in Madrid auch in den dunkelsten Stunden der Glaube an den eigenen Erfolg niemals verloren geht.

Der „tigre de guachupita“ und die „tortuga“ – helden der stunde
Die Leistung von Andrés Feliz und Gabriel Deck war schlichtweg herausragend. Beide Spieler zeigten eine Intensität und Hingabe, die über ihre sonstigen Leistungen hinausgingen. Sie verkörperten den Kampfgeist, der diese Mannschaft auszeichnet.
