Real madrid: dominanz trotz müder beine – burgos demontiert!
Madrid hat Burgos vorgeführt
– und das obwohl die Madrilenen von einer anstrengenden Europapokale-Woche erschöpft waren. Der klare Sieg (78:94) katapultierte das Team von Chus Mateo direkt in die Playoffs und offenbarte eine beeindruckende Flexibilität, trotz Rotation und Ermüdung.Die rotation zahlt sich aus – oder doch nicht?
Nach zwei kräftezehrenden Auswärtsspielen
in der EuroLeague gegen Olympiakos und Fenerbahce, reiste das Real Madrid Team nach Burgos. Trainer Chus Mateo schien die Erschöpfung seiner Spieler zu erkennen und ließ Tavares, Feliz und Deck in Madrid zurück. Ein Schachzug, der zunächst Fragen aufwarf, sich aber in der deutlichen Überlegenheit bewies.Der Start in Burgos war vielversprechend. Hezonja und Okeke trafen frühzeitig aus der Distanz und sorgten für eine komfortable Führung (9:18). Burgos versuchte mit Almazán und Neto, den Rückstand aufzuholen, doch die Offensive der baskischen Mannschaft wirkte blass, allen voran Corbalán und Happ, die ihre gewohnte Form vermissen ließen. Madrid kontrollierte das Spielgeschehen, obwohl die Rebound-Bilanz (24:33) Anlass zur Kritik gab.
Ein kurzes Aufbämmlern von Burgos unterbrach die Dominanz der Madrilenen. Die Einwechslung von Procida, Kramer und Almansa sorgte für ein kurzzeitiges Chaos in den Reihen der Gäste, das Burgos clever nutzte, um einen 13:2 Lauf hinzulegen und die Partie zu drehen (37:35). Doch die Reaktion von Madrid folgte prompt.

Campazzo und hezonja schlagen zurück
Mit der Rückkehr von Campazzo, Hezonja und Okeke übernahm Madrid wieder die Kontrolle. Hezonja präsentierte sich in Topform und traf mit vier von sieben Dreiern, um die Führung seiner Mannschaft weiter auszubauen. Der Spanier war mit 20 Punkten der beste Scorer des Spiels. Procida steuerte mit 15 Punkten bei, nachdem er seine anfängliche Nervosität überwunden hatte.
Die Entscheidung fiel in der zweiten Halbzeit, als Madrid seine Überlegenheit eindrucksvoll demonstrierte. Ein 15:2 Lauf besiegelte das Schicksal von Burgos und machte die Partie zur Formsache (62:82). Die Madrilenen demonstrierten eine beeindruckende Tiefe im Kader und zeigten, dass sie auch ohne ihre Stars zu überzeugen wissen.
Die Tatsache, dass Madrid bereits 24 von 26 Spielen der ACB-Liga gewonnen hat, unterstreicht die beeindruckende Konstanz und Qualität des Teams. Burgos hingegen muss sich nun mit der Aussicht auf den Abstieg auseinandersetzen. Die Dominanz der Madrilenen ist unbestritten, und der Sieg in Burgos ist ein weiterer Beweis dafür. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ausgangslage in den verbleibenden Spielen der Saison entwickelt, aber eines ist sicher: Real Madrid ist der klare Favorit im Kampf um den Titel.
