Rb leipzig: innenverteidigung vor rätsel – kann orban zurückkehren?
Leipzig bangt vor dem Duell gegen Union Berlin! Während der Sieg in Frankfurt die Qualifikation für die Champions League weiter festigte, wirft ein Blick auf die Innenverteidigung Fragen auf. Trainer Ole Werner muss kurzfristig entscheiden, ob die etatmäßigen Kräfte wieder zur Verfügung stehen – oder ob er erneut auf Improvisationen setzen muss.

Die muskulären probleme von willi orban
Der Erfolg in Frankfurt, ein 3:1 gegen Eintracht, wurde vor allem durch die überraschende Leistung von El Chadaille Bitshiabu und Lukas Klostermann ermöglicht. Doch dieser Erfolg war dem Umstand geschuldet, dass Willi Orban, einer der Felsen in Leipzigs Abwehr, aufgrund muskulärer Probleme fehlte. Auch Castello Lukeba, der in der vorherigen Partie gegen Mönchengladbach aufgrund von Adduktorenbeschwerden ausschied, stand nicht zur Verfügung. Lukeba konnte zumindest als Joker in die Partie gegen Frankfurt eingreifen, doch sein Einsatz gegen Union ist weiterhin fraglich.
Orban ist mit 33 Einsätzen in dieser Saison nach Nicolas Seiwald (34) und Christoph Baumgartner (33) der Dreh- und Angelpunkt in der Defensivzentrale. Seine Abwesenheit war in Frankfurt spürbar, und seine Rückkehr würde die Stabilität der Mannschaft ungemein erhöhen. Das Fehlen der Konstanz, die Orban verkörpert, ist ein Faktor, den Werner bei der Aufstellung berücksichtigen muss.
Die Alternativen sind vorhanden. Seiwald könnte aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung rücken, wie bereits in Köln und gegen Wolfsburg geschehen. Dies würde jedoch eine Neubesetzung der Sechserposition erforderlich machen, wobei Xaver Schlager nach seiner Sperre eine Option wäre. Auch die jungen Talente Brajan Gruda und Assan Ouedraogo drängen auf ihren Einsatz.
Klostermanns Leistung in Frankfurt war bemerkenswert, insbesondere angesichts seines fehlenden Spielrhythmus. Bitshiabus Auftritt war ebenfalls solide und zeigt, dass Werner auch in der Not auf unerwartete Lösungen setzen kann. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Mannschaft sind somit eine zusätzliche Stärke.
Die Entscheidung, wer die Innenverteidigung gegen Union bilden wird, liegt letztendlich bei Werner. Ob er auf die bewährte Kombination Orban/Lukeba setzt oder erneut auf die erprobten Alternativen zurückgreift, wird erst kurz vor Spielbeginn deutlich. Eines ist jedoch sicher: Die Abwehrleistung wird entscheidend sein, um die drei Punkte in Leipzig zu behalten.
