Rayo vallecano triumphiert: aek athen liegt in der gunst der stunde!
Ein furioser Auftritt des Rayo Vallecano! Die Madrilenen demonstrierten gegen AEK Athen eine beeindruckende Dominanz und feierten einen klaren 3:0-Sieg im Hinspiel des Conference-League-Viertelfinales. Iñigo Pérez kann zufrieden sein, warnt aber vor dem Rückspiel.

Die euphorie wird von vorsicht gebremst
Die Partie war von Anfang an geprägt von der Entschlossenheit des Rayo Vallecano, die Führung zu übernehmen. Unai López brachte seine Mannschaft mit einem präzisen Schuss in Führung, gefolgt von Isi Palazón, der mit einem kunstvollen Abschluss erhöhte. Den Schlusspunkt setzte der marokkanische Nachwuchsspieler Ilias Akhomach, der mit seinem ersten Tor im Profifußball für den Endstand sorgte. Die Fans feierten ausgelassen, doch der Trainer blieb bei seiner Einschätzung: „Das Rückspiel wird eine Zitterpartie.“
Pérez betonte nach dem Spiel, dass er stolz auf seine Mannschaft sei, sowohl offensiv als auch defensiv. „Die Arbeit war exzellent, insbesondere die Leistung der Viererkette zusammen mit Pathé Ciss“, lobte er. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass er nicht an Glück glaube, sondern an harte Arbeit und Entschlossenheit. „Im Fußball gibt es keine Glücksmomente, nur das Ergebnis konzentrierter Anstrengung“, erklärte er.
Ein besonderes Lob sprach Pérez Trejo aus, der nach zwei verpassten Partien wieder in den Kader zurückkehrte. „Er ist eine Schlüsselfigur für unseren Verein, sowohl sportlich als auch menschlich. Er verkörpert Werte, die uns als Team wichtig sind.“ Die Tatsache, dass Trejo trotz seiner Auszeiten immer positiv auf das Team einwirkt, unterstreicht seine Bedeutung für den Verein.
Die Konzentration auf die Conference League ist für Pérez eine willkommene Abwechslung. „In der Liga kämpfen wir um unser Überleben, in Europa können wir unsere Leidenschaft und unseren Enthusiasmus ausleben. Das ist ein ganz anderer Rahmen“, so der Trainer. Er ist sich bewusst, dass die anstehende Aufgabe in Athen alles andere als einfach wird. „Ich bin mir sicher, dass der Trainer von AEK Athen versuchen wird, das Ergebnis aus Vallecas zu revanchieren.“
Pérez zeigte sich persönlich zufrieden und gelassen. „Die Freude, die ich empfange, ist von innerer Ruhe geprägt. Ich genieße diese Momente und bin dankbar für das, was wir als Team erreichen“, schloss er. Der Fokus liegt nun auf der Vorbereitung auf das Rückspiel, wobei die Erfahrung zeigt, dass der Rayo Vallecano auch unter Druck seine Stärken abrufen kann.
