Rayo vallecano schießt zurück: stadion-chaos nach laufveranstaltung!

Ein heftiger Schlagabtausch entbrennt im Umfeld des Rayo Vallecano: Der Verein hat mit einer Stellungnahme auf Vorwürfe reagiert, die über den X-Account @carrerarayismo verbreitet wurden. Im Zentrum der Kontroverse steht die kürzlich abgehaltene siebte Auflage des „Carrera del Rayismo“ – und die Frage, wer für die entstandenen Schäden am Estadio de Vallecas verantwortlich ist.

Die gemeinde madrid zieht die fäden, der verein klagt über mangelnde koordination

Die gemeinde madrid zieht die fäden, der verein klagt über mangelnde koordination

Wie Rayo Vallecano in seiner detaillierten Erklärung darlegt, hatte die Gemeinde Madrid bereits am 9. März offiziell die Nutzung des Stadions für die Sportveranstaltung am 13. und 14. Juni beantragt. Von Anfang an äußerten die Verantwortlichen des Vereins Bedenken hinsichtlich der Beendigung des Rennens innerhalb des Geländes, insbesondere angesichts der Notwendigkeit, den Rasen und den Spielfeldbelag zu schützen – eine Situation, die durch die bereits erlittenen Probleme in der vergangenen Saison noch verschärft wurde.

Der Verein betont, am 2. Juni eine Zusicherung von der Gemeinde Madrid erhalten zu haben, dass die Läufer über das Tor 16 ins Stadion gelangen und das Rennen hinter einem der Tore beenden würden, ohne den Spielfeldbelag zu betreten. Ein Versprechen, das offenbar gebrochen wurde: Tausende Teilnehmer sollen demnach ungehindert auf das Grün gelaufen sein. Das ist schlichtweg inakzeptabel.

Die franjirroja-Mannschaft beteuert, die Gemeinde Madrid bereits im Vorfeld auf die Risiken hingewiesen zu haben, die von der Durchführung des Rennens ausgehen. Nun sieht sich der Verein als Hauptleidtragender, sowohl wegen der Schäden am Rasen als auch wegen der angeblichen unbefugten Nutzung der Vereinszeichen. Die Lage ist ernst.

Rayo Vallecano behält sich nun das Recht vor, rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten, um seine Interessen zu verteidigen und den entstandenen wirtschaftlichen und materiellen Schaden geltend zu machen. Es bleibt abzuwarten, wie die Gemeinde Madrid auf diese Vorwürfe reagieren wird.