Rayo vallecano: pérez kritisiert schiedsrichter – und spricht von „viel zu wenig“

Ein Unentschieden, das bitter schmeckt: Iñigo Pérez, Trainer von Rayo Vallecano, machte nach dem 3:3 gegen Real Sociedad deutlich, dass der Punkt für seine Mannschaft „viel zu wenig“ wert ist. Die Partie war von strittigen Schiedsrichterentscheidungen geprägt, und Pérez ließ seine Meinung nicht lange auf sich warten.

Var-debatte: eine frage der deutlichkeit

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Pérez äußerte sich zwar nicht direkt zu den Entscheidungen des Unparteiischen, betonte aber, dass er ein „Verfechter des Schiedsrichterfehlers auf dem Platz“ sei. Was ihm besonders auffiel: „Wenn man eine Spielsituation zehn Minuten lang im VAR überprüft und dann keine Strafe gibt, signalisiert man dem Publikum, dass man sich nicht sicher ist.“ Er argumentierte, dass eine so lange Überprüfung impliziere, dass der Schiedsrichter selbst Zweifel habe und daher keine Strafe geben könne. Das sei, so Pérez, „weniger als eine Strafe.“

Die Diskussion um den VAR, so der Coach, solle nicht dazu dienen, einzelne Entscheidungen zu bewerten. „Wir müssen den Schiedsrichter unterstützen“, forderte er. „Es gibt niemand, außer seiner Familie, der will, dass ihm auf einem Fußballplatz etwas Gutes passiert.“ Pérez plädierte für eine Verbesserung des Protokolls, um die Schiedsrichter weniger exponiert zu machen und die Emotionen im Stadion zu reduzieren.

Die Aufregung war ihm anzusehen. Pérez gab offen zu, dass er während des Spiels mit dem Schiedsrichter diskutiert hatte – nicht etwa, um dessen Entscheidungen anzufechten, sondern vielmehr um die Frage der Richtigkeit zu klären. Er betonte, dass der Fußball zwar die Technologie zur Verbesserung habe, aber auch einen „romantischen“ Aspekt besitze, der nicht verloren gehen dürfe.

Lo que nadie cuenta es die Resilienz seiner Mannschaft: Nachdem Rayo Vallecano bereits mit 1:3 zurückgelegen hatte, kämpfte sich das Team zurück und sicherte sich einen Punkt in letzter Minute durch Alemao. „Es war das Einfachste, aufzugeben, wenn man alles verloren hat. Aber wir haben uns zurückgekämpft, den Punkt geholt und kein Tor mehr kassiert – das ist wertvoll“, sagte Pérez stolz. Die Leistung seiner Spieler, ihre „körperliche und mentale Stärke“ lobte er besonders.

Allerdings sorgte die Rote Karte für Isi Palazón für einen herben Dämpfer. Der Spieler verließ den Platz in Wut und zeigte dem Schiedsrichter eine Geste. Pérez äußerte sich besorgt darüber, ob Palazón aufgrund seines Nervenzusammenbruchs noch einmal spielen wird. „Ich hoffe, es wird nicht lange dauern, aber ich befürchte, dass es nicht gut ausgehen wird.“

Die Wahrheit ist: Rayo Vallecano hätte gewinnen können. Pérez betonte, dass seine Mannschaft die besseren Chancen hatte und in den kommenden Spielen hofft, den Punkt gegen Real Sociedad in einem Sieg wertzuschätzen. Denn eines ist klar: Dieser Punkt ist mehr als nur ein Punkt – er ist ein Zeichen des Kampfgeistes und der Entschlossenheit einer Mannschaft, die nicht aufgibt.