Rassismusvorwurf gegen prestianni: sperre für champions-league-spiel

Rassismusvorwurf gegen prestianni: sperre für champions-league-spiel

Die UEFA zieht Konsequenzen nach dem mutmaßlichen rassistischen Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Benfica und Real Madrid. Gianluca Prestianni, der Profi von Benfica Lissabon, wird das Rückspiel in Madrid verpassen. Die Entscheidung wurde auf Grundlage von ersten Ermittlungen getroffen und könnte weitere Konsequenzen nach sich ziehen.

Vorläufige sperre nach vorfall

Wie die UEFA in einem offiziellen Statement mitteilte, wurde Prestianni vorläufig für ein Spiel gesperrt. Der Grund ist ein möglicher Verstoß gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung, der diskriminierendes Verhalten betrifft. Der EDI (UEFA-Ethik- und Disziplinarinspektor) hatte eine Untersuchung angestoßen, die zu dieser vorläufigen Maßnahme führte.

Die genaue wortlaut der uefa

Die genaue wortlaut der uefa

Die UEFA erklärte: „Auf Antrag des EDI mit einem Zwischenbericht hat die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission (CEDB) heute beschlossen, Herrn Gianluca Prestianni vorläufig für das nächste (1) Spiel im UEFA-Klubwettbewerb, für das er ansonsten spielberechtigt wäre, wegen eines prima facie Verstoßes gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung (DR) im Zusammenhang mit diskriminierendem Verhalten zu sperren.“

Droht eine längere sperre?

Die vorläufige Sperre ist jedoch nur der Anfang. Die UEFA behält sich vor, nach Abschluss der laufenden Untersuchung weitere Strafen zu verhängen. Es ist wichtig zu betonen, dass dies unbeschadet etwaiger Entscheidungen ist, die die UEFA-Disziplinarorgane treffen könnten. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Mögliche konsequenzen laut disziplinarordnung

Sollte Prestianni tatsächlich rassistisches und diskriminierendes Verhalten nachgewiesen werden, droht ihm eine Sperre von bis zu zehn Spielen gemäß Artikel 14 der UEFA-Disziplinarvorschriften. Dies wäre ein schwerwiegender Rückschlag für den jungen Flügelspieler.

Auslöser der untersuchung: vorfall nach dem tor

Auslöser der Untersuchungen waren die Ereignisse nach dem Tor von Vinícius Júnior im Hinspiel. Der Real-Star gab an, von Prestianni auf Spanisch als Affe bezeichnet worden zu sein. Diese Anschuldigung wurde auch von seinem Teamkollegen Kylian Mbappé unterstützt. Prestianni bestreitet die Vorwürfe jedoch vehement.

Aktuelle lage und weitere schritte

Die UEFA wird die Ermittlungen fortsetzen und alle verfügbaren Beweismittel prüfen. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorwürfe gegen Prestianni bestätigt werden können. Die Entscheidung der UEFA wird in der Fußballwelt mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da sie ein wichtiges Signal gegen Rassismus im Sport sendet.