Ramsey: fluch oder zufall? der mysteriöse todesfall-katalog des fußballstars
Es ist eine Geschichte, die im Fußballgeschäft für kopfschüttelndes Staunen sorgt: Aaron Ramsey. Der walisische Mittelfeldspieler scheint eine seltsame Aura zu haben. Jedes Tor, das er erzielt, wird von einem neuen Todesfall einer prominenten Persönlichkeit begleitet. Was einst als urbane Legende abgetan wurde, gewinnt nun an Brisanz – und wirft unbequeme Fragen auf.
Der mythos ramsey: eine makabre korrelation
Die Geschichte begann bereits 2009 in Liechtenstein, als Ramsey nach einem seiner Treffer den Tod eines spanischen Journalisten verkündete. Doch die vermeintliche „Maledizione di Ramsey“ sollte sich in den folgenden Jahren häufen. Während seiner Zeit beim Arsenal schienen namhafte Persönlichkeiten zeitnah zu versterben, darunter Osama bin Laden, Steve Jobs und Muammar Gaddafi. Auch nach seinem Wechsel zu Juventus Turin und nun zu den Pumas UNAM in Mexiko setzte sich der seltsame Trend fort.
Ramsey selbst nahm die Sache zunächst mit Humor: „Die verrückteste Geschichte, die ich je gehört habe. Aber mal ehrlich: Ich habe ein paar Schurken ausgeschaltet, oder?“. Ein Blick auf die Bilanz lieferte Gesprächsstoff: Nach dem Tor gegen Tolosa im August 2022 verstarb Olivia Newton-John, und sein jüngster Treffer im September 2025 wurde von dem Tod von Emilio Fede überschattet. Whitney Houston, Paul Walker, Robin Williams, David Bowie – die Liste der prominenten Persönlichkeiten, deren Tod zeitlich mit Ramsey-Toren zusammenfiel, ist erschreckend lang.

Von guttmanns fluch bis caricoles „curse“: fußball und seine düsteren mythen
Ramsey ist jedoch kein Einzelfall im Reich des Fußballs. Die Sportwelt ist reich an Anekdoten über Flüche, Maledizien und verhängnisvollen Ereignissen. Denken wir an Bela Guttmann, den legendären Trainer von Benfica Lissabon, der 1962 nach einem Streit mit der Vereinsführung einen Fluch aussprach: „Bis zum hundertsten Jahrestag werde ich niemals wieder einen europäischen Titel sehen.“ Benfica verpasste den Gewinn des Europapokals der Landesmeister für mehr als sechs Jahrzehnte – ein düsteres Zeugnis der Macht des Aberglaubens.
Auch in der Major League Soccer gibt es kuriose Geschichten. Die New York Metrostars (heute Red Bulls) wurden durch Nicola Caricola, einen Verteidiger aus Bari, heimgesucht, dessen Autogol im Debütspiel den Grundstein für einen langjährigen Fluch legte. Tottenham Hotspur wurde durch Harry Kane geplagt, der trotz zahlreicher Treffer nie einen Titel gewann. Und das argentinische Team Racing Club Avellaneda erlitt nach dem Verstecken von toten Katzen im Stadion eine Reihe von Misserfolgen.

Statistik oder schicksal? die frage nach der korrelation
Die Statistiker weisen darauf hin, dass es sich bei den Ramsey-Fällen um bloße Zufallstreffer handelt – um sogenannte „spuriously correlated events“. Zwei Ereignisse treten zeitnah ein, ohne einen direkten Zusammenhang zu haben. Doch die Anhänger der „Maledizione di Ramsey“ halten an ihrem Glauben fest. Sie sehen in den Todesfällen eine makabre Bestätigung ihrer Theorie. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Ob es sich um einen Fluch, einen Zufall oder eine psychologische Beeinflussung handelt, bleibt offen – und sorgt für Gesprächsstoff in der Welt des Fußballs.
Die nächste Partie von Aaron Ramsey wird mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Wird sich die vermeintliche „Maledizione“ fortsetzen? Oder wird der walisische Mittelfeldspieler endlich den Bann brechen und die düstere Geschichte abschließen? Die Antwort bleibt vorerst im Nebel der Spekulationen verborgen.
