Rahm verpasst führung: liv golf in mexiko von perez dominiert!

Ein dramatischer Tag in Mexiko-Stadt: Victor Perez hat Jon Rahm beim LIV Golf Tournament übertrumpft und sich den Sieg gesichert. Der amtierende Champion, der sich bereits in den letzten beiden Auflagen der Tour durchsetzen konnte, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen – ein Rückschlag, der die fragile Stabilität der Liga zusätzlich belastet.

Technische herausforderungen und ein holpriger start

Technische herausforderungen und ein holpriger start

Die ungewohnte Höhe von über 2.200 Metern in Chapultepec zwang die Spieler zu einer Anpassung ihrer Spielweise. Bälle flogen bis zu 12 Prozent weiter, was eine präzise Kalkulation der Caddys erforderte. Doch nicht nur die äußeren Bedingungen machten den Tag zu einer Herausforderung. Ein technischer Defekt bei der Übertragung sorgte für eine fast zwei Stunden lange Unterbrechung, während der wertvolle Spielzeit verloren ging. So verpassten die Zuschauer den vielversprechenden Start von Jon Rahm mit zwei Birdies und den anschließenden Rückschlag von Joaquín Niemann, der mit einem Hole-in-One begann, nur um dann vier Bogeys zu sammeln. Ein bitterer Start für die Übertragung.

Rahms Glück und Perez's Perfektion

Trotz des holprigen Starts konnte sich Rahm im weiteren Verlauf des Turniers behaupten. Ein glücklicher Moment im Loch 7, als sein zweiter Schlag von einem vorbeifahrenden Golfwagen abgelenkt wurde und ihm so einen klaren Vorteil verschaffte, trug zu seinen sieben Birdies bei. Doch Perez präsentierte eine beeindruckende Leistung – elf Birdies und lediglich zwei Bogeys in Folge – und ließ Rahm keine Chance. Der Franzose verstand die tückischen Grüns von Chapultepec, die sich deutlich von denen des Masters in Augusta unterschieden, besser als sein Konkurrent.

Rahm selbst zeigte sich unbeeindruckt von den äußeren Umständen: „Ich konzentriere mich auf das Turnier und lasse den Lärm links liegen. Dieser Platz erinnert mich an Larrabea, wo ich aufgewachsen bin – langsame Fairways, Grüns, die man lesen muss, und ein bisschen Glück gehört dazu.“

Spanische Hoffnungen und DeChambeau's Frust

Auch die anderen spanischen Spieler hatten gemischte Gefühle. David Puig und Luis Masaveu teilten sich den 15. Platz, während Bryson DeChambeau mit einem Par-Ergebnis (71) und Josele Ballester kämpften. Sergio García hingegen hatte einen schwierigen Tag mit zwei Doppel-Bogeys und weiteren Fehlern, trotz eines erfolgreichen Starts mit einem Birdie. Sein Spiel wirkte angespannt und frustriert.

Die finanzielle Stabilität der LIV Golf League hängt weiterhin von der Unterstützung des saudi-arabischen Staatsfonds (PIF) ab. Die Aussage, dass der Golfsport durch die LIV mehr gewinnt als ohne sie, klingt hohl, solange das Risiko eines abrupten Stopps der Finanzierung besteht.

Die Andeutungen einer möglichen Schließung der Liga, kombiniert mit den technischen Problemen bei der Übertragung, ließen den Tag zu einem chaotischen und beunruhigenden Erlebnis werden. Die Zukunft des LIV Golf bleibt ungewiss, während die Spieler weiterhin auf dem Platz kämpfen und die Liga um ihre Existenz kämpft. Die Leistung von Perez ist jedoch ein deutliches Signal: Talent und Präzision können auch in turbulenten Zeiten triumphieren.