Rahm kämpft sich zurück: par-runde in südkorea
Jon Rahm, der spanische Golfstar, hatte einen holprigen Start beim LIV-Turnier in Südkorea, doch ein beeindruckender Comeback in der zweiten Hälfte der Runde rettete ihm den Par und hielt ihn im Rennen um den Titel. Fünf Schläge hinter der führenden Gruppe, angeführt von Bryson DeChambeau, zeigt der ehemalige PGA-Champion seine Widerstandsfähigkeit.

Ein turbulenter start und ein kraftvolles finish
Nach drei Birdies in den ersten 13 Löchern sah es für Rahm düster aus, als er bereits +3 notiert stand. Doch ab Loch 14 schaltete er eine Gang höher und spielte drei Birdies in Folge, um seine Hoffnungen auf den Sieg am Leben zu erhalten. Dieser Sieg wäre sein dritter Titel in dieser Saison, nachdem er bereits in Hongkong und Mexiko triumphiert hatte. Die Tatsache, dass er eine positive Bilanz vermied, verlängert zudem seine bemerkenswerte Serie von 39 Runden in Folge mit Par oder besser in der LIV-Tour, in der er die Gesamtwertung anführt.
„El León de Barrika“, wie er liebevoll genannt wird, hatte Schwierigkeiten auf den Grüns, was sich in seinem frustrierten Aufgeben der Arme nach seinem ersten Birdie am 14. Loch zeigte. Josele Ballester und David Puig konnten ebenfalls den Par erreichen. Die besten Ergebnisse für Spanien erzielten Sergio García mit -3 und Luis Masaveu mit -2.
Sergio García zeigte einen vielversprechenden Start mit fünf Birdies in den ersten zwölf Löchern, doch ein Bogey am 16. Loch verhinderte, dass er die Führung übernahm. Die Führung teilen sich DeChambeau, der ebenfalls zweimal auf der LIV gewonnen hat, Charles Howell III und der Südafrikaner Scott Vincent, alle mit -5. Joaquín Niemann (Chile), Thomas Pieters (Belgien) und Ian Poulter (England) liegen mit -4 dicht dahinter. DeChambeau hatte kurzzeitig einen Vorsprung von drei Schlägen, der durch zwei Bogeys am Ende jedoch wieder geschmolzen ist.
Das Turnier in Busan, Südkorea, ist das achte Event der diesjährigen LIV-Tour. Die Zukunft der Tour ist jedoch ungewiss, da der Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien angekündigt hat, die Finanzierung der Meisterschaft ab der kommenden Saison einzustellen. Die Frage, wie sich diese Entwicklung auf die Spieler und die Tour selbst auswirken wird, bleibt spannend.
