Rafael leão schlägt zurück: milan-star wehrt sich gegen prostitutionsvorwürfe
Rafael Leão zieht die Reißleine. Nachdem sein Name durch die italienischen Medien kursierte, ließ der AC-Milan-Flügelspieler am späten Dienstagabend per Stellungnahme aufhorchen: Keine Anklage, keine Ermittlungen, keine Beteiligung – so lautet das Credo seiner Anwälte.
Die staatsanwaltschaft mailand ermittelt, aber nicht gegen leão
Im Fokus der Behörde steht ein mutmaßliches Prostitutionsnetzwerk. Dass dabei der portugiesische Nationalspieler erwähnt wurde, ist für seine Verteidigung „völlig haltlos“. Die Anwälte betonen schriftlich: „Es ist falsch, dass unser Mandant in die geschilderten Vorfälle oder in irgendeine Straftat verwickelt ist.“ Sie sprechen von einer „gezielten Verdächtigung ohne Substanz“.
Via Instagram schaltete Leão selbst einen Gang höher. „Ich habe nichts mit den Ermittlungen zu tun“, schrieb er in seiner Story. „Ich habe meinen Anwalt beauftragt, gegen jede weitere Verbreitung von Falschinformationen juristisch vorzugehen.“ Die Drohung ist deutlich: Wer seinen Namen weiter mit dem Fall verknüpft, riskiert eine Klage wegen übler Nachrede.

Milan hält sich bedeckt – pioli aber vertraut seinem leão
Der Klub äußerte sich bislang nicht offiziell. Doch intern ist man laut Sky Italia „sehr ruhig“. Trainer Stefano Pioli setzte den 24-Jährigen am Mittwochmorgen im Training wieder auf dem linken Flügel ein – ein klares Signal: Noch ist der Spieler nicht suspendiert, noch steht kein Richter vor der Tür. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Anwaltskanzlei tatsächlich Gerichtsverfahren in Gang setzt oder ob die Vorwürfe sich im Sande verlaufen.
Ein Detail bleibt trotzdem hängen: In Italien reicht ein einziger anonymer Hinweis, um einen Star in die Schmuddelecke zu stellen. Leão hat jetzt die Bühne betreten – und den nächsten Schlag pariert. Ob er damit durchkommt, entscheidet sich nicht im Social-Media-Kampf, sondern in den Akten der Mailänder Justiz. Dort steht sein Name bislang nicht.
