Pro recco dominiert in malta: weg frei zum zwölften champions-titel!
Malta bebte gestern Abend zum großen Finale des Champions League-Turniers. Die Pro Recco aus Italien demonstrierte eine beeindruckende Überlegenheit und schaltete Olympiakos Piräus mit 19:13 aus. Der Weg zum zwölften Titel in der Vereinsgeschichte ist damit geebnet – am Samstag trifft man auf Barceloneta.
Einseitiges spiel gegen die griechen
Von Anfang an war die Partie eine klare Angelegenheit für die Italiener. Im ersten Viertel führten sie bereits mit 8:4 und erhöhten diesen Vorsprung im weiteren Verlauf kontinuierlich. Sandro Campagna, der Trainer der Recco, bezeichnete die Leistung seiner Mannschaft als „Starrköpfig“ – ein wohlwollender Kommentar angesichts der deutlichen Dominanz. Die griechischen Verteidigungsreihen waren machtlos gegen den Angriff der Recco, insbesondere Max Irving glänzte mit vier Treffern.

Barceloneta kämpft sich ins finale
Das Finale zwischen Recco und Barceloneta verspricht ein spannendes Duell zu werden. Die Spanier hatten zuvor einen dramatischen Kampf gegen den Titelverteidiger Ferencvaros überstanden. Nach einem 9:9 Unentschieden entschieden die Penalties das Spiel zugunsten von Barceloneta (13:11). Besonders bemerkenswert war die starke defensive Leistung der Spanier in der regulären Spielzeit, die keinen einzigen Treffer aus sechs Überzahlaktionen zuließ. Allerdings fehlte Vince Vigvari, der etatmäßige Torschützenkönig der Coppa, verletzungsbedingt.
Ein Blick auf die Ex-Recco-Spieler: Im Finale werden sich die Wege von Granados und Echenique kreuzen, beide trugen in der Vergangenheit das Trikot von Pro Recco. Das macht die Partie umso persönlicher.

Neubau der schwimmhalle in recco
Während die Mannschaft um den Champions-Titel kämpft, gibt es auch positive Nachrichten abseits des Spielfelds. In Recco haben die Arbeiten für die umfassende Sanierung der Antonio Ferro Schwimmhalle begonnen. Die Modernisierung, die durch ein öffentlich-privates Partnerschaftsprojekt finanziert wird, soll bis Frühjahr 2028 abgeschlossen sein und insgesamt 7,5 Millionen Euro kosten. Die Region Ligurien und die Gemeinde Recco steuern jeweils einen Millionenbetrag bei, der Rest wird von privaten Investoren getragen, die im Gegenzug die Spielstätte für 20 Jahre betreiben werden.
Die Spannung steigt, und die Fans dürfen sich auf ein hochklassiges Finale am Samstag freuen. Ob die Pro Recco ihren zwölften Champions-Titel in die Höhe stemmen kann, wird sich zeigen. Die Vorzeichen stimmen jedoch gut.
