Pregler: integration bei frisch auf! läuft – aber es braucht zeit

Göppingen – Ole Pregler, der im Januar zu Frisch Auf! wechselte, arbeitet sich stetig in die Mannschaft ein. Seine fünf Treffer beim Sieg in Leipzig zeigten seine wachsende Bedeutung, doch der junge Handballer räumt ein: Die Feinabstimmung im Spielgeschehen dauert noch an.

Die herausforderung des zusammenspiels

Die herausforderung des zusammenspiels

Der Wechsel vom VfL Gummersbach nach Göppingen war für Pregler aufgrund des straffen Spielplans kein leichter Start. „Es braucht einfach ein bisschen Zeit“, erklärte er nach dem 34:29-Erfolg gegen den SC DHfK Leipzig. „Ich merke, es wird von Spiel zu Spiel besser, aber gefühlt bin ich noch nicht richtig angekommen, was das Spielerische angeht.“ Es ist eine Herausforderung, die viele neue Spieler kennen: Das Zusammenspiel mit den Mitspielern erfordert Zeit und Training, besonders wenn man jahrelange Automatismen verlassen muss.

Die größte Hürde für Pregler liegt momentan in den „Abläufen mit den Mitspielern“. „Es ist ein Unterschied, ob du jahrelang mit jemandem zusammenspielst oder erst seit ein paar Wochen.“ Die Mannschaft von Ben Matschke arbeitet intensiv daran, diese Abstimmung zu verbessern. Vier Siege in Folge unterstreichen den Fortschritt, das bittere 23:27 gegen den SC Magdeburg zeigte jedoch, dass noch Luft nach oben ist.

Pregler selbst fühlt sich „mega wohl“ und lobt die Stimmung in der Mannschaft. „Daran liegt es nicht“, betont er. Vielmehr sieht er die Entwicklung als einen natürlichen Prozess, der Zeit benötigt. Die Fortschritte im Angriff in den letzten Wochen sind unverkennbar, aber die Mannschaft muss weiterhin an der Automatisierung ihrer Spielzüge arbeiten.

Die Bilanz spricht für sich: Nach einer kurzen Durststrecke findet Frisch Auf! wieder zu alter Stärke zurück. Pregler ist dabei ein wichtiger Baustein, auch wenn er selbst noch nicht vollkommen zufrieden ist. Seine Entwicklung wird entscheidend für den weiteren Erfolg der Göppinger in der Handball-Bundesliga sein.