Potapowa verpasst viertelfinaleinzug: dramatisches duell in paris!
Schock in Paris! Anastasia Potapowa, die frischgebackene österreichische Spielerin, ist bei den French Open im Achtelfinale an Anna Kalinskaja gescheitert. Ein bitteres Ende für die Hoffnungsträgerin, die erstmals seit Sybille Bammer 2007 das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht hatte.

Ein kampf bis zum schluss
Das Match war ein nervenaufreibender Kampf über drei Sätze. Potapowa, die in dieser Saison für Österreich antritt und zuvor Titelverteidigerin Coco Gauff bezwingen konnte, begann zwar stark und sicherte sich den ersten Satz mit 6:4. Kalinskaja, die zuvor für Russland antrat, konterte jedoch mit einem dominanten zweiten Satzgewinn von 6:2. Der entscheidende dritte Satz entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Beide Spielerinnen kämpften verbissen um jeden Punkt, doch im Tie-Break zeigte sich Kalinskaja die NERVÄCHTERE und behauptete sich mit 10:7.
Potapowa hatte bereits im Vorjahr an der Seine im Achtelfinale gestanden und damit bewiesen, dass sie zu den besten Spielerinnen der Welt gehört. Doch gegen Kalinskaja fand sie heute kein Heilmittel. Die russische Spielerin, die nun auf Maja Chwalinska oder Diane Parry trifft, war einfach die stärkere Gegnerin.
Die Niederlage ist ein herber Rückschlag für den österreichischen Tennisverband. Man hatte gehofft, dass Potapowa an die Erfolge von Bammer anknüpfen und das Land bei den French Open repräsentieren könnte. Doch dieser Traum ist vorerst geplatzt. Es bleibt abzuwarten, wie sich Potapowa von dieser Enttäuschung erholen wird und ob sie bei den nächsten Grand-Slam-Turnieren wieder in Topform aufspielen kann. Die Saison ist noch lang, und Potapowa hat zweifellos das Potenzial, Großes zu leisten.
