Pochettino provoca: 'usa können die wm 2026 gewinnen' – und trump glaubt ihm
Mauricio Pochettino wirft den USA vor, dass sie den Titel holen können. Kein Witz. Der Argentinier sagte es Donald Trump beim Lostopf ins Gesicht: „Mr. President, wir gewinnen die WM, weil wir in den USA sind.“ Drei Monate vor dem Eröffnungspfiff klingt das wie ein Kampfansage an den Rest der Welt.

Pochettinos bilanz nach 18 spielen: 10 siege, 7 niederlagen, 1 remis
Seit September 2024 hat der frühere Tottenham-Coach die Nationalmannschaft im Griff. Kein Pokal, kein Titel, aber eine Entwicklung, die sich sehen lassen kann. Pulisic, McKennie, Weah, Tillman, Cardoso, Balogun, Dest – das Kader ist nicht länger eine Ansammlung von Talenten, sondern eine Einheit mit europäischer Topliga-Erfahrung. Der Unterschied zu den Teams von Reyna, Dempsey oder Donovan: Früher war ein Star da, jetzt sind es elf.
Gruppe D verspricht Luft: Paraguay, Australien und ein Play-off-Gewinner aus Europa. Kein Deutschland, kein Argentinien. Das ist kein Zufall. Die FIFA legt den Gastgeber nicht ins Schwert. Trotzdem warnt Pochettino: „Wir bauen einen Sieger-Modus, Spiel für Spiel.“ Der Traum ist messbar geworden.
Die Zahlen? 18 Spiele, 10 Siege. Die Stimmung? Auf einem kochenden College-Football-Niveau. Die Stadien? 80.000 Fans in Arlington, 70.000 in Pasadena. Die USA wandeln vom Underdog zum Heim-Favoriten. Pochettino kennt das Finale 2019 mit Tottenham, er kennt den Druck. Ob er ihn auch übertragen kann, entscheidet sich in drei Monaten. Trump wartet bereits auf die Antwort.
