Playoff-trauma für die royals: marburg schnappt sich halbfinalticket!

Saarlouis – Die Saarlouis Royals haben in der Entscheidungsspiel des Playoff-Viertelfinales gegen den BC Marburg die Nerven verloren und damit den Traum vom Halbfinaleinzug platzen lassen. Vor heimischer Kulisse unterlagen die Royals am Ostermontag mit 63:68 – ein herber Rückschlag nach zuvor vielversprechenden Auftritten.

Die achterbahnfahrt der emotionen

Die achterbahnfahrt der emotionen

Die Royals hatten die Serie mit einem deutlichen Sieg (79:66) eröffnet und auch im zweiten Spiel eine starke Leistung gezeigt (80:84). Doch am Ende scheiterte man am Monday-Blues. Zur Halbzeit noch mit 38:28 in Führung liegend, gaben die Saarländerinnen das Spiel im dritten Viertel aus der Hand. Ein 16:28-Rückstand ließ wenig Hoffnung, und obwohl die Royals kämpften, gelang es ihnen nicht, den Abstand wieder aufzuholen.

Die entscheidenden Phasen waren der vergebene Dreier von Kapitänin Müller in den letzten Sekunden und die aggressive Verteidigung der Marburger, die den Royals kaum Luft zum Atmen ließen. Die Fehlwürfe häuften sich, während Marburg seine Chancen konsequent nutzte.

Die Bilanz der Royals in dieser Serie ist bittersüß. Nach dem souveränen Auftakterfolg zeigten sie im weiteren Verlauf Schwächen in der Konstanz. Die Angriffsreihe fand kaum Lösungen gegen die defensiv gut gestaffelte Mannschaft aus Marburg. Die Leistungsschwankungen werden nun schmerzlich zu Genüge zur Kenntnis genommen.

Dennoch gilt es, nicht den Mut zu verlieren. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir können stolz auf unsere bisherige Saison sein“, sagte Royals-Coach Schmidt nach dem Spiel. „Wir werden aus dieser Erfahrung lernen und gestärkt in die nächste Saison gehen.“

Die Royals beenden damit ihre Playoff-Reise, während der BC Marburg den Sprung ins Halbfinale feiert. Die Fans in Saarlouis sind enttäuscht, aber die Saison war insgesamt erfolgreich und bietet Anlass für Optimismus in die Zukunft.