Playoff-duell: avalanche dominieren, stars demonstrieren tiefe!
Die ersten Playoff-Runden in der NHL stehen bevor, und während im Osten einige Überraschungen zu erwarten scheinen, zeichnet sich im Westen ein deutlicheres Bild ab – zumindest in drei der vier Serien. Die Colorado Avalanche präsentieren sich als haushohe Favoriten, während der Kampf zwischen Dallas Stars und Minnesota Wild vielversprechend wird.
Avalanche rollen über kings
Die Colorado Avalanche, frisch gekrönt mit der Presidents’ Trophy, scheinen personell und spielerisch auf den bevorstehenden Kampf gegen die Los Angeles Kings vorbereitet zu sein. 121 Punkte in der Regular Season sprechen eine deutliche Sprache. Die Kings hingegen müssen sich mit einer schwachen Bilanz von nur 90 Punkten und lediglich 22 Siegen nach regulärer Spielzeit begnügen, was ihre Chancen gegen die Avalanche drastisch reduziert. Die Ausfälle von Kevin Fiala, Andrei Kuzmenko und die späte Verpflichtung von Artemi Panarin wiegen zusätzlich schwer. Die direkten Duelle in der Hauptrunde endeten allesamt zu Gunsten Colorados, und es ist schwer vorstellbar, dass sich die Kings in dieser Serie entscheidend wehren können. Die Avalanche werden die Serie voraussichtlich mit 4:0 für sich entscheiden.

Stars gegen wild: ein duell auf augenhöhe
Im Gegensatz zum klaren Kräfteverhältnis zwischen Avalanche und Kings verspricht die Serie zwischen den Dallas Stars und den Minnesota Wild ein spannenderes Duell zu werden. Beide Teams haben sich in den Top 6 der Western Conference platziert (112 bzw. 104 Punkte) und sind bestrebt, den Modus zu ändern, der sie in dieser Phase gegeneinander antreten lässt, unabhängig von ihrem Gesamtranking. Die Stars, die nach einer Finalniederlage vor sechs Jahren nun erneut in den Conference-Final aufsteigen wollen, verfügen über eine beeindruckende Tiefe mit Spielern wie Jason Robertson und Wyatt Johnston, die zu echten NHL-Stars aufgestiegen sind. Auch die Verpflichtung von Quinn Hughes in der Defensive stärkt die Wild, obwohl Nico Sturm dort keinen Stammplatz mehr findet.
Die Torhüterposition bei den Wild, mit dem schwedischen Duo Filip Gustavsson und Jesper Wallstedt, stellt einen X-Faktor dar. Dennoch sind die Stars, insbesondere aufgrund ihrer größeren Kadertiefe, minimal im Vorteil. Ein knappes 4:3 für Dallas scheint das wahrscheinlichste Ergebnis.

Golden knights gegen mammoth: erfahrung gegen jugend
Die Utah Mammoth bestreiten zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Playoffs. Für J.J. Peterka sind es die ersten Playoff-Spiele seit seinen Zeiten bei den Buffalo Sabres. Coach André Tourigny kämpft mit einigen Verletzungssorgen, was das Team zusätzlich belastet. Die Vegas Golden Knights, unter der Leitung des erfahrenen John Tortorella, sind ungeschlagen nach der regulären Spielzeit (mit Ausnahme eines Penaltyschoss-Verlusts gegen Seattle) und scheinen in blendender Form zu sein. Die Kadertiefe der Golden Knights spricht für sich, und sie werden die Mammoth mit 4:1 bezwingen können.

Oilers im visier: wiedersehen mit den ducks
Die Edmonton Oilers treffen zum fünften Mal in Folge auf ein Team aus Südkalifornien. Nach den vorherigen Duellen mit den Los Angeles Kings geht es nun gegen die Anaheim Ducks. Obwohl die Oilers in den letzten beiden Jahren die Finalspiele erreichten, war die Saison von Leistungsschwankungen geprägt. Der erwartete Rückkehr von Draisaitl könnte die Offensive der Oilers erheblich verstärken. Die Ducks, angetrieben von jungen Talenten wie Leo Carlsson und Cutter Gauthier, sind zwar in der Neuaufbauphase, verfügen aber über eine erfahrene Bank unter der Leitung von Joel Quenneville. Dennoch sind die Oilers, mit Connor McDavid in Topform, die klaren Favoriten und werden die Serie mit 4:1 für sich entscheiden.
Die Playoffs versprechen Spannung und Dramatik. Die Avalanche zeigen ihre Dominanz, während andere Serien engere Kämpfe versprechen. Der Stanley Cup ist in Reichweite!
