Pique lacht: las palmas patzt in andorra – derbit im abstiegskampf!

Ein Auftritt, der in die Geschichte der Fußball-Pein eingeht: Las Palmas, mit dem Blick auf den direkten Aufstieg in der Tasche, ist in Andorra sang- und klanglos untergegangen. Ein 5:1, das nicht nur die Aufstiegschancen gefährdet, sondern auch für reichlich Häme in den sozialen Medien sorgte.

Die arroganz vor dem fall: „está en nuestra manita“

Die arroganz vor dem fall: „está en nuestra manita“

Noch vor dem Spiel hatte der Verein auf seinen Kanälen mit einem provokanten Plakat aufwartet, auf dem stand: „Está en nuestra manita“ – „Es liegt in unserer Hand“. Ein freches Wortspiel mit dem Nachnamen des Besitzers des andorranischen Klubs, Gerard Piqué. Doch die Rechnung hat sich bitter anders gerechnet. Nach einem frühen Führungstreffer durch Jesé, der die Hoffnung auf einen mühelosen Sieg weckte, brach das Team dann völlig ein.

In nur 22 Minuten der zweiten Hälfte kassierte Las Palmas vier Treffer. Ein Eigentor von Mika Mármol, der bereits für Andorra spielte, und ein weiteres Tor von Marc Cardona, einst bei Las Palmas aktiv, unterstrichen die Demütigung. Die Defensive wirkte wie ein Sieb, die Mittelfeldkontrolle war nicht existent, und im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft nach dem frühen Tor.

Die Demütigung auf Social Media: Das Team antwortete auf X (ehemals Twitter) mit dem lakonischen Kommentar: „Pues parece que al final no“ – „Es scheint, dass es doch nicht so war“. Dazu wurde ein Foto von Gerard Piqué gepostet, der mit ausgestreckten Fingern die bekannten „Manitas“-Geste zeigt, die der Ex-Barça-Spieler nach seinen Erfolgen auf dem Platz und im TV pflegte. Ein Seitenhieb, der die Erniedrigung von Las Palmas noch deutlicher macht.

Die Niederlage wirft einen langen Schatten auf die restliche Saison. Almería und Deportivo la Coruña, direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf, warten noch. Nun müssen die Kanarier nicht nur auf sich selbst vertrauen, sondern auch hoffen, dass ihre Rivalen patzen. Ein beschämendes Ergebnis für einen Verein, der sich selbst offensichtlich zu früh als Aufsteiger gesehen hatte.