Philipp raimund greift nach dem ersten weltcupsieg – olympia-gold als motivation
- Philipp raimund kehrt zurück in den weltcup – der olympiasieg als sprungbrett
- Olympia-euphorie und die rückkehr in den alltag
- Der kulm als chance für den ersten sieg
- Unterstützung und ratschläge von erfahrenen kollegen
- Die parallelen zu simon ammann
- Ausblick auf die weiteren flugschanzen
- Weitere themen aus der welt des skisports
Philipp raimund kehrt zurück in den weltcup – der olympiasieg als sprungbrett
Nach dem sensationellen Goldmedaillengewinn
bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina steht für Philipp Raimund der Wiedereinstieg in den Weltcup-Alltag bevor. Der 25-jährige Oberstdorfer will beim Skifliegen am Kulm gleich seinen ersten Weltcupsieg feiern. Eine große Herausforderung, doch Raimund kann auf eine starke Unterstützung bauen.Olympia-euphorie und die rückkehr in den alltag
Die Tage nach dem
Triumph auf der Normalschanze in Predazzo waren turbulent. Nun versucht Philipp Raimund, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Skisprung-Weltcup. „Erster Wettkampf nach Olympia, und dann gleich Skifliegen – das ist cool!“, so Raimund vor den Wettbewerben in Bad Mitterndorf/Österreich am Samstag und Sonntag.
Der kulm als chance für den ersten sieg
Obwohl er die Anlage in der Steiermark nur aus Trainingssprüngen der WM 2024 kennt, freut sich Raimund auf das Wochenende. „Ich freue mich und bin gespannt.“ Der Olympiasieger möchte die positive Energie aus Italien mitnehmen und endlich auch im Weltcup erfolgreich sein. Skifliegen ist für ihn jedoch immer noch eine spezielle Disziplin, da er früher mit Höhenangst zu kämpfen hatte.
Unterstützung und ratschläge von erfahrenen kollegen
Die Umstellung zurück auf den Weltcup-Modus fiel Raimund nicht schwer. Er ist ein Wettkämpfer durch und durch. Dennoch nahm er gerne Ratschläge von erfahrenen Kollegen an. Besonders Andreas Wellinger warnte ihn davor, dass das Jahr nach dem Olympiasieg schwierig werden könnte. Wellinger selbst erlebte nach seinen Olympiasiegen längere Durststrecken im Weltcup.
Die parallelen zu simon ammann
Es gibt aber auch positive Beispiele. Der Schweizer Simon Ammann gewann 2002 ebenfalls Olympia, ohne vorher einen Weltcupsieg errungen zu haben, und feierte diesen direkt nach den Spielen. „Vielleicht war der Druck im Weltcup bislang nicht groß genug, sodass ich erst bei Olympia über mich hinauswachsen konnte“, spekuliert Raimund.
Ausblick auf die weiteren flugschanzen
Bis Ende März gibt es noch reichlich Gelegenheit, Druck aufzubauen. Drei der letzten fünf Weltcupstationen sind Flugschanzen, darunter Vikersund und Planica. Gerade in Planica hatte Raimund zuletzt mit seiner Höhenangst zu kämpfen und war nicht angetreten. „Dieses Jahr will ich mich aber da runterschmeißen“, kündigt er an. Vielleicht gelingt ihm der ersehnte erste Weltcupsieg gerade dort, auf seiner „Angstschanze“.
Weitere themen aus der welt des skisports
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