Peterlini kämpft zurück: hoffnungsschimmer nach erneuter knie-op

Martina Peterlini, die italienische Slalom-Hoffnung, blickt trotz einer weiteren Operation mit Zuversicht in die Zukunft. Die 28-Jährige gab auf ihren Social-Media-Kanälen bekannt, sich am Donnerstag einem Eingriff am rechten Knie unterzogen zu haben – ein weiterer Schritt in ihrer langen und beschwerlichen Genesung.

Die last der verletzungen: ein steiniger weg zurück

Peterlinis Karriere ist geprägt von einem Wechselspiel aus Erfolg und Rückschlägen. Nach einem schweren Sturz im Europacup-Slalom von Ahrntal im Jahr 2021 erlitt sie nicht nur einen Kreuzbandriss, sondern auch einen Meniskusschaden und eine Seitenbandverletzung. Die erste Operation und ein weiterer Eingriff im September 2023, bei dem ein Knochenvorsprung entfernt wurde, brachten keine nachhaltige Linderung. Die anhaltenden Schmerzen führten dazu, dass sie wichtige Rennen in Levi und Gurgl verpasste – eine herbe Enttäuschung für die Athletin und ihre Fans.

Doch die Trentinerin aus Rovereto gab nicht auf. Sie kämpfte sich zurück, qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo und das Weltcupfinale in Hafjell. Eine Patellarsehnenentzündung vereitelte jedoch ihren Start in Norwegen. Die Team-Kombination in Cortina endete ebenfalls abrupt, als Teamkollegin Laura Pirovano zwar die Abfahrt auf den dritten Platz beförderte, Peterlini aber aufgrund ihrer Knieprobleme nicht mehr ins Rennen eingreifen konnte.

Ein lichtblick am horizont: die hoffnung auf schmerzfreiheit

Ein lichtblick am horizont: die hoffnung auf schmerzfreiheit

Die jüngste Operation soll nun den Grundstein für eine schmerzfreie Rückkehr legen. Die Ärzte sind optimistisch, dass sie die Ursache der anhaltenden Beschwerden beseitigen konnten. „Meine liebe Sehne, jetzt kannst du endlich heilen“, schrieb Peterlini aus dem Krankenhausbett – ein Ausdruck der Hoffnung und Entschlossenheit. Experten schätzen, dass die Athletin voraussichtlich sechs Monate Pause benötigt, um sich vollständig zu erholen. Sollte alles nach Plan verlaufen, könnte Peterlini bereits im Herbst wieder an den Start gehen und ihre Rückkehr in die Welt des alpinen Skisports wagen. Ihre Bilanz von drei Top-10-Platzierungen im Weltcup, darunter ein siebter Platz in Jasna 2021, zeigt, welches Potenzial in ihr steckt – ein Potenzial, das sie nun mit neuer Kraft und Entschlossenheit verfolgen möchte.

Die italienische Skigemeinschaft hält die Daumen für Martina Peterlini und ihre Genesung. Ihre Geschichte ist ein Beweis für den unbändigen Willen von Sportlerinnen und Sportlern, die sich trotz schwerer Rückschläge immer wieder aufrappeln und ihre Träume verfolgen.