Pesic beendet trainerkarriere nach 45 jahren – gibt es doch eine kehrtwende?
Ein Karrierende mit einem Knall: Svetislav Pesic, die Basketball-Legende, tritt nach 45 Jahren als Trainer zurück – und das nach einer dramatischen Niederlage mit den Bayern München. Doch die Geschichte scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Eine Frage, die im Raum steht und die die Fans beschäftigt: Ist das wirklich das Ende?
Der bittere abschied in münchen
Die Finalserie gegen Alba Berlin endete in einer Enttäuschung. Nach einer scheinbar sicherenFührung zur Halbzeit brach der FC Bayern ein, verlor das Spiel und damit die Meisterschaft. Ein Ergebnis, das Pesic sichtlich mitnahm. Seine Reaktion auf der Pressekonferenz war ein Spiegelbild seiner emotionalen Verfassung: Zuerst Demut, dann ein ausfallender Ausbruch, als ein Reporter ihn nach der Bedeutung des Spiels gegen seinen Ex-Club fragte. Pesic verließ die Konferenz frühzeitig, ein Zeichen des Frusts, das auch der Pressesprecher Andreas Burkert überraschte.

Familieninterne uneinigkeit: endgültige entscheidung?
Sohn Marko Pesic, selbst ein erfahrener Sportdirektor, äußerte sich kurz zuvor in einem Interview mit Sport1 eher zurückhaltend: „Ja, scheint so. Wenn er eine Entscheidung trifft, dann steht er auch dazu.“ Seine Mutter schien jedoch eine andere Meinung zu haben. Und wenn sie es ist, wird es wahrscheinlich so sein (lacht).“ Diese Aussage wirft einen interessanten Lichtkegel auf die familiäre Dynamik und deutet an, dass die Entscheidung über Pesics Zukunft keineswegs in Stein gemeißelt ist.

Ein unzufriedener abschied könnte alles verändern
Langjährige Wegbegleiter kennen Svetislav Pesic nur zu gut: Ein solch abruptes Ende wird ihn innerlich aufreiben. Es ist durchaus möglich, dass er zu einem Umdenken kommt. Auch wenn er den Basketball nicht verlassen wird, so scheint eine Rückkehr auf die Trainerbank unwahrscheinlich.
Die möglichkeit einer neuen rolle beim fc bayern
Bereits im April deutete Pesic in einem Gespräch mit Sport1 an, dass er im Basketball aktiv bleiben möchte, wenn auch nicht mehr als Trainer: „Irgendwann kommt die Zeit, dass man auch mal was anderes machen muss, speziell privat. Trainer werde ich nicht mehr sein, aber ich möchte trotzdem im Basketball bleiben.“ Er betonte seine Verbundenheit mit München und brachte sogar seine Bereitschaft zur Sprache, dem FC Bayern in einer anderen Funktion erhalten zu bleiben. Die Frage ist nun: Wird Präsident Herbert Hainer diesen Wunsch erfüllen?
Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob Svetislav Pesic tatsächlich seinen Abschied von der Trainerbank endgültig vollzieht oder ob die Bayern München noch einmal anrufen werden. Denn eines ist klar: Die Basketball-Szene wird die Entscheidung genau verfolgen. Die Legende ist noch nicht ganz vom Platz gegangen.
