Parma feiert sieg – pellegrino im krankenhaus!

Udine – Jubel und Sorge in Parma! Nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Udinese steht der Fokus nun bei Mateo Pellegrino, der nach einem Luftduell im Krankenhaus behandelt werden muss. Trainer Carlos Cuesta sprach nach dem Spiel über die Situation und die mentale Stärke seines Teams.

Verletzungspech überschattet den sieg

Die Freude über den wichtigen Sieg, der Parma im Kampf um den Klassenerhalt weiterhilft, wird von der Verletzung Pellegrinos getrübt. Der Argentinier, der im Laufe des Spiels alles riskierte, musste in der Halbzeitpause auswechseln lassen. „Er hat alles gegeben, um den Sieg zu sichern“, so Cuesta bei der Pressekonferenz. „Ich habe im Spind erfahren, dass er nach dem Treffer des Gegners wie ein Verrückter gejubelt hat – ein Zeichen für die Mentalität dieses Teams.“

Doch es gab weitere Verletzungssorgen: Bereits vor dem Spiel zog sich Valenti einen Muskelfaserriss zu, und Ndiaye, der seit November ausfällt, kehrte überraschend in die Startelf zurück und überzeugte über 70 Minuten hinweg. „Ndiaye hat eine großartige Leistung gezeigt, unterstützt von der gesamten Mannschaft. Das zeigt den Zusammenhalt in unserem Team“, lobte Cuesta.

Elphege, der Pellegrino ersetzen musste, bewies prompt seine Wertigkeit und erzielte den entscheidenden Treffer. „Ich habe schon letzte Woche gesagt, dass er sich im Umkleideraum gut eingefunden hat. Er arbeitet jeden Tag hart und hat sich diese Chance verdient. Das ist ein wichtiges Signal an die gesamte Gruppe: Seid bereit, nutzt eure Chance!“

Mentalität macht den unterschied

Mentalität macht den unterschied

Cuesta betonte die herausragende Mentalität seiner Mannschaft: „Wir wollen uns immer weiterentwickeln, sowohl individuell als auch als Team. In den letzten fünf Spielen wollen wir so viele Punkte wie möglich holen. Aber ich bin wirklich stolz auf die Mentalität und die Entwicklung der Mannschaft.“

Die Partie gegen Udinese war keineswegs ein Selbstläufer. „Es tut mir leid, wenn sich die Zuschauer nicht unterhalten gefühlt haben, aber wir haben hart um jeden Ball gekämpft“, erklärte der Coach. „Wir waren im ersten Durchgang kompakt und haben einen guten Ballbesitzfußball gespielt, der uns in eine gute Schussposition brachte. Nach dem Tor gab es eine Phase der Erschöpfung, aber die Jungs waren bereit.“

Trainer Cuesta sieht die Rettung aber noch nicht sicher: „Noch ist nichts entschieden. Wir wollen wachsen und uns weiter verbessern. Wir müssen verstehen, dass dies eine schwierige und sehr wettbewerbsorientierte Liga ist. Jeder Spieler muss bereit sein, in jede Situation zu gehen.“

Die Sorge um Pellegrino bleibt, doch die Siegesserie soll weitergehen. Ob der Schlüssel zum Erfolg in der Flexibilität des Trainers liegt, der seine Taktik stets dem jeweiligen Kontext anpasst, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Parma kämpft bis zum Schluss um den Klassenerhalt.