Para-schneesport erlebt revolution: fis plant historische „super-wm“!

Bardonecchia, Italien – Ein Erdbeben im Para-Schneesport: Die FIS wird 2029 erstmals in der Geschichte gleichzeitige Weltmeisterschaften in alpinen, nordischen Disziplinen und Snowboard austragen. Der Ort für dieses bahnbrechende Ereignis: Bardonecchia, Italien. Johan Eliasch, Präsident der FIS, bezeichnete die Entscheidung als „glorreichen Tag“ für die gesamte Bewegung.

Einigungsschlüssel: die übernahme der ausrichtung durch die fis

Bisher wurden die Weltmeisterschaften der einzelnen Disziplinen separat veranstaltet. Ein entscheidender Wendepunkt ist die nun erfolgte Übertragung der Ausrichtung von der FIS auf das Internationale Paralympische Komitee (IPC). Diese strategische Neuausrichtung verspricht eine deutlich verbesserte Koordination und Ressourcenbündelung, was sich unmittelbar positiv auf die Athleten und das Zuschauererlebnis auswirken wird.

Die Entscheidung fiel während des FIS Council-Meetings in Portoroz, Slowenien. Die Wahl von Bardonecchia als Austragungsort ist kein Zufall. Die italienische Stadt verfügt über eine langjährige Tradition im Schneesport und eine hervorragende Infrastruktur, die den hohen Anforderungen eines solchen Großereignisses gerecht wird. Die Vergabe dieser „Super-WM“ ist ein starkes Signal für die wachsende Bedeutung des Para-Schneesports auf der internationalen Bühne.

Es ist mehr als nur ein Wettkampf; es ist ein Symbol für Inklusion und die ungebrochene Entschlossenheit von Athleten mit Behinderung, ihre Grenzen zu überwinden. Die FIS hat hier nicht nur ein Sportevent organisiert, sondern eine Plattform geschaffen, um die Leistungen dieser außergewöhnlichen Sportler einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Zahl der Zuschauerzahlen wird sich voraussichtlich um 30% im Vergleich zu den vorherigen Einzel-Weltmeisterschaften erhöhen.

Neue perspektiven für para-athleten

Neue perspektiven für para-athleten

Die Zusammenlegung der Weltmeisterschaften in Bardonecchia eröffnet neue Perspektiven für Para-Athleten. Die Möglichkeit, in verschiedenen Disziplinen an den Start zu gehen, kann die Sichtbarkeit der Sportler erhöhen und zu einer stärkeren Vernetzung innerhalb der Para-Schneesportgemeinschaft führen. Es ist ein Schritt in Richtung einer umfassenderen und inklusiveren Sportwelt.

Die Vorbereitungen für die „Super-WM“ laufen bereits auf Hochtouren. Die FIS arbeitet eng mit den lokalen Behörden und dem Organisationskomitee zusammen, um ein reibungsloses und unvergessliches Event zu gewährleisten. Die Erwartungen sind hoch, und die Sportwelt blickt gespannt nach Bardonecchia im Jahr 2029.