Nadal sagt stopp ein: real-präsidentschaft kein thema!
Madrid fiebert, doch Rafael Nadal bleibt beim Tennis. Der spanische Tennisstar hat hartnäckigen Gerüchten um eine mögliche Kandidatur für den Präsidentenposten bei Real Madrid einen Riegel vorgeschoben – und das mit Nachdruck. Die Spekulationen, angeheizt durch die angekündigte Neuwahl bei den Königlichen, waren in den letzten Tagen in den Medien präsent, doch Nadal macht nun deutlich, wo er steht.

Kein interesse am königlichen machtkampf
„Ich habe Berichte gelesen, die mich als möglichen Kandidaten für das Amt des Real-Madrid-Präsidenten nennen“, erklärte Nadal über seine Social-Media-Kanäle. „Ich möchte klarstellen, dass diese Berichte nicht der Wahrheit entsprechen.“ Die Klarstellung kam nach einer Phase intensiver Spekulationen, die vor allem durch die Verbindung seines Namens mit Enrique Riquelme, einem weiteren potenziellen Kandidaten, befeuert wurden. Nadal betonte, dass er zwar ein gutes Verhältnis zu Riquelme pflegt, aber Florentino Pérez und dessen Arbeit mit großem Respekt betrachtet.
Ein Fußballfan, aber kein Präsident: Nadal räumte ein, dass er ein leidenschaftlicher Fußballfan ist und die Madrilenen unterstützt, ebenso wie seinen Heimatverein Mallorca. „Ich mag Fußball, ich bin leidenschaftlich dabei, ich bin Madrid-Fan und Mallorca-Fan“, so der 22-fache Grand-Slam-Sieger. Allerdings betonte er, dass er sich im Moment nicht auf den Fußball konzentriere und die Welt des Sports, insbesondere die des Fußballs, als eine „ganz andere Welt“ wahrnehme. Die jüngsten sportlichen Leistungen von Real Madrid, die er als „nicht gut gelaufen“ bezeichnete, scheinen ihn dabei nicht von seinem Entschluss abbringen zu können, sich auf sein Tennis zu konzentrieren.
Obwohl Nadal in der Vergangenheit bereits angedeutet hatte, dass er sich vorstellen könnte, eines Tages Präsident zu werden – „Würde ich gerne Präsident sein? Ich denke schon“, sagte er 2023 – so hat er nun deutlich gemacht, dass der Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen ist. Er scheint sich voll und ganz auf seine Karriere als Tennisspieler zu konzentrieren und die Herausforderungen, die damit einhergehen, anzunehmen. Die Entscheidung des Tennisstars dürfte die Gerüchteküche um die Nachfolge von Florentino Pérez etwas beruhigen, auch wenn der Wettkampf um den begehrten Posten bei Real Madrid weiterhin spannend bleibt.
