Paralympics: rekordstarkes team plantet erfolgsflagge!

Ein neuer Meilenstein für den spanischen Para-Sport: 191 Athleten und Betreuer werden 2026 durch den ADOP-Plan unterstützt – ein Anstieg von zwölf Sportlern gegenüber dem Vorjahr. Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis zu den Paralympischen Spielen und ein entscheidender Schritt, um die besten Voraussetzungen für unsere Athleten zu schaffen.

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Die Investition in die Zukunft des spanischen Para-Sports beträgt dieses Jahr über zwei Millionen Euro. Diese Summe verteilt sich auf finanzielle Unterstützung im Rahmen von 2.750 bis 3.000 Euro monatlich für Athleten und Betreuer, abhängig von ihren Medaillenhoffnungen bei den Spielen in Los Angeles 2028 und den Alpen 2030. Die Coaches und Trainer erhalten zwischen 1.150 und 300 Euro.

Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung von 92 Athleten mit verschiedenen Behinderungen – Blindheit, körperliche Einschränkungen, geistige Beeinträchtigungen oder Zerebralparese. Darüber hinaus werden 13 flankierende Helfer, die für Athleten, Radfahrer und Triathleten unverzichtbar sind, gleichgestellt berücksichtigt.

Die Athleten vertreten 15 von 23 Sommer- und eine von sechs Wintersportdisziplinen. Das zeigt die breite Basis des spanischen Para-Sports und das Potenzial für weitere Erfolge.

Die Schwimmer dominieren mit 27 unterstützten Athleten, darunter Paralympics-Champions wie Anastasiya Dmytriv, Íñigo Llopis, Nuria Marquès, Teresa Perales, Miguel Luque, Óscar Salguero und Marta Fernández. Auch die Leichtathleten sind mit 23 Sportlern stark vertreten, darunter Alberto Suárez, David Pineda und Alba García. Das Herren-Basketballteam auf Rädern bringt zwölf Spieler in den Plan, während das Radfahren elf Athleten stellt, darunter Ricardo Ten und Sergio Garrote.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch den aufstrebenden Sportarten. So debütiert Klettern bei den Paralympics in Los Angeles 2028, und Javier Aguilar, der Kletterer, sowie sein Guide werden durch den ADOP-Plan unterstützt. Judoka wie Marta Arce und Sergio Ibáñez, sowie die Rudererin Judith Rodríguez profitieren ebenfalls von der Förderung.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet der ADOP-Plan ein umfassendes Leistungsspektrum, das medizinische Betreuung, Physiotherapie, psychologische Unterstützung und Ernährungsberatung umfasst. Durch die systematische Erfassung und Analyse von Trainingsdaten werden zudem individuelle Leistungsoptimierungen ermöglicht. Der ADOP-Plan ist ein Gemeinschaftsprojekt des Consejo Superior de Deportes, des Ministeriums für soziale Rechte, Konsum und Agenda 2030, des Finanzministeriums, der Stiftung ONCE und des Spanischen Paralympischen Komitees und wurde bereits 2005 ins Leben gerufen.

Die kontinuierliche Steigerung der Teilnehmerzahlen und die umfassende Unterstützung verdeutlichen das wachsende Engagement für den Para-Sport in Spanien. Es ist ein kraftvolles Signal an die Athleten und die gesamte Sportgemeinschaft.