Papst-eskapade: alonso sollte 2011 papamobil lenken!

Ein unglaublicher Plan, der fast Realität wurde: Fernando Alonso, der Formel-1-Star, sollte 2011 während der Weltjugendtage in Spanien Papst Benedikt XVI im Papamobil durch die Straßen fahren. Die Enthüllung kommt von Yago de la Cierva, der damals im Organisationskomitee tätig war und jetzt die kommende Spanien-Visite von Papst Franziskus vorbereitet.

Ein revolutionärer vorschlag, der auf widerstand stieß

Die Idee, den spanischen Rennfahrer am Steuer des Papamobils zu sehen, kam von De la Cierva und seinem Team. Sie wollten der Veranstaltung zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen und eine spektakuläre Bilderlieferung für die internationale Berichterstattung sicherstellen. Doch der Enthusiasmus der Organisatoren wurde von der Sicherheitsabteilung jenseits aller Erwartungen gedämpft. „In 2011 haben wir ausdrücklich darum gebeten, dass Fernando Alonso das Papamobil fährt“, erinnert sich De la Cierva. Die Reaktion der rund 200 Sicherheitsbeauftragten lässt sich wohl kaum überschätzen: „Sie sind in die Höhe geschossen: ‚Auf keinen Fall!‘“

Alonso befand sich zu dieser Zeit im Ferrari-Team, was die Attraktivität des Vorschlags noch steigerte. Doch die Sicherheitsbedenken überwogen. Es hieß, nur ein Polizist könne das Papamobil fahren. Die Welt verpasste eine wirklich sensationelle Szene.

Neugierde und überraschungen bei papstbesuchen

Neugierde und überraschungen bei papstbesuchen

De la Cierva erzählte diese kuriose Anekdote, um zu verdeutlichen, dass das Organisationsteam offen für unkonventionelle Ideen ist, um den Besuch von Papst Franziskus im Juni (6. bis 12. Juni) zu bereichern. „Wir werden viele Dinge versuchen, weil es dem Besuch Würze verleiht und viel Sinn ergibt“, betonte er. Neben den feststehenden Programmpunkten, die vom Papst selbst bestimmt werden, dürfen sich die Besucher auf einige Überraschungen freuen. Wie genau diese aussehen werden, hält das Team jedoch noch unter Verschluss.