Papst empfängt italienische schwimmer: „sport befreit den geist!

Ein ungewöhnliches Treffen im Vatikan: Papst Leo XIV. hat gestern Abend in der Sala Clementina des Apostolischen Palastes die Verantwortlichen des italienischen Schwimmverbandes (Federazione Italiana Nuoto) und die Athleten begrüßt, die an den internationalen „Settecolli“-Wettkämpfen vom Freitag bis Sonntag in Rom teilnehmen.

Ein segen für die schwimmsportler

Ein segen für die schwimmsportler

Das Treffen, das als kurz, aber intensiv beschrieben wurde, bot den Sportlern die seltene Gelegenheit, sich mit dem Pontifex auszutauschen. Leo XIV. betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Sports für die persönliche Entwicklung: „Wenn er richtig gelebt wird, fördert der Sport die Entwicklung aller Facetten der Person, wertschätzt Engagement, Solidarität und Ehrlichkeit.“ Er hob zudem hervor, dass Sport nicht nur eine Wohltat für Körper und Geist sei, sondern auch eine Möglichkeit des spirituellen Wachstums. Gerade das Schwimmen, so der Papst, „ruft durch sein Element Wasser symbolisch einen konstitutiven Aspekt des Menschen hervor.“

Ein besonders amüsanter Moment: Paolo Barelli, Präsident der Federazione Italiana Nuoto, gab an, dass er den Papst persönlich zu den „Settecolli“-Wettkämpfen einladen wollte. Die Athleten überreichten dem Pontifex im Anschluss ein exklusives Nationaltrikot-Set mit den Farben des Vatikans – Weiß und Gelb – sowie dem Schriftzug „Papst Leo XIV.“

Es ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass der Papst sich für den Schwimmsport stark macht. Barelli betonte die Bedeutung der „Settecolli“-Wettkämpfe als „Zeichen der Hoffnung“ und hob die breite Akzeptanz des Schwimmsports hervor, der Menschen jeden Alters anspricht und nicht nur für die Förderung der sportlichen Leistung, sondern auch für die Gesundheit von Bedeutung ist.

Die Worte des Papstes hallen nach: Er ermutigte die Athleten, die Werte des Sports auch über das Ende ihrer Karrieren hinaus zu leben und zu verbreiten. Denn wie er sagte: „Das Alter des Wettkampfs vergeht, aber diese Werte bleiben!“