Östigard: wm-sieg und vaterfreude – ein perfekter start!
Leo Östigard erlebt Momente, die kaum zu übertreffen sind: Nach dem überraschenden 4:1-Erfolg Norwegens im WM-Auftakt gegen den Irak wurde er Vater eines Sohnes. Ein doppelter Grund zur Freude, der den Innenverteidiger sichtlich überwältigt.

Ein jubel für den sohn, ein sieg für das team
Der Jubel nach dem 3:1-Treffer in der 76. Minute war eindeutig: Östigard zelebrierte den Erfolg mit einem großen „A“ – ein Namenshinweis für seinen Neugeborenen, dessen Name mit dem Buchstaben beginnt. Aurora, seine Partnerin, teilte auf Instagram ein liebevolles Bild mit der Botschaft: „Das schönste Geschenk wartet auf dich, Papa – wir feuern dich an, Liebling.“
Doch die Geburt seines Sohnes fand unter ungewöhnlichen Umständen statt. Östigard konnte nicht persönlich anwesend sein, sondern verfolgte die Geburt via FaceTime. „Es ist etwas Besonderes, aber so hat sich die Situation eben entwickelt“, erklärte der 26-Jährige. „Dann ging es darum, so gut wie möglich zu helfen und für sie da zu sein – das lief über FaceTime.“ Die Verbindung ermöglichte es ihm, zumindest virtuell dabei zu sein und seine Partnerin zu unterstützen.
„Man weiß ja nie“, so Östigard erleichtert, „dass alles gut gegangen ist. Jetzt ist es einfach nur Freude, und ich bin sehr glücklich.“ Er schilderte die Emotionen: „Als ich ihn zum ersten Mal sah, war ich sprachlos. Es ist einfach unglaublich. Ich bin so glücklich und stolz. Es ist definitiv das Größte, was ich je erlebt habe.“
Was Frauen leisten, ist schlichtweg fantastisch“, betonte der stolze Vater und würdigte Auroras Leistung. „Natürlich hätte ich dort sein sollen. Aber Aurora und ich haben viel darüber gesprochen. Sie hat Verständnis dafür, dass ich bei der WM für Norwegen spielen möchte.“
Die beiden sind seit 2024 ein Paar und gaben im Januar die freudige Nachricht der Schwangerschaft bekannt. Wenig später folgte die Verlobung – ein turbulentes, aber glückliches Kapitel in ihrem Leben. Jetzt beginnt ein neues Kapitel als Elternteil. Östigard muss nun die Balance zwischen WM-Pflicht und Vaterliebe finden.
Am 23. Juni (2 Uhr deutscher Zeit) steht für ihn und sein Team das zweite Gruppenspiel gegen den Senegal an. Es bleibt abzuwarten, ob der Jubel über den Nachwuchs ihm zusätzlichen Auftrieb im weiteren Turnierverlauf geben wird.
