Deutschland sichert gruppensieg: jetzt heißt es daumen drücken!

Foxborough – Die deutsche Nationalmannschaft hat sich eine komfortable Ausgangsposition für die WM-Knockoutphase geschaffen. Nach dem knappen 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste und dem 0:0 zwischen Ecuador und Curacao ist der erste Platz in Gruppe E nicht mehr zu nehmen. Julian Nagelsmann und sein Team können nun entspannt auf die Gegner im Sechzehntelfinale blicken – zumindest theoretisch.

Wer könnte der nächste gegner werden?

Am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ) trifft der viermalige Weltmeister in Foxborough auf einen Dritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Die Auswahl ist groß: 13 (!) mögliche Gegner sind im Rennen, was nach den Regeln des FIFA ganze 495 Kombinationsmöglichkeiten erlaubt. Für die deutsche Mannschaft ist die Lage aber deutlich übersichtlicher. Südkorea, Tschechien oder Südafrika könnten aus Gruppe A kommen, während aus Gruppe B die Schweiz, Bosnien und Herzegowina oder Katar in Frage kommen. Brasilien, Marokko und Schottland sind potenzielle Kandidaten aus Gruppe C. Australien und Paraguay könnten aus Gruppe D kommen, und Schweden oder Japan aus Gruppe F.

Die Spannung steigt, denn die Entscheidung, wer dem DFB-Team tatsächlich begegnen wird, liegt nicht in deutscher Hand. „Die anderen Gruppen können wir ja nicht beeinflussen“, kommentierte Bundestrainer Nagelsmann die Situation pragmatisch. „Es kommt eine gute Mannschaft auf uns zu – mal früher, mal später. Aber es sind sowieso alles gute Teams, die uns bevorstehen.“

Blick voraus: achtelfinale und darüber hinaus

Blick voraus: achtelfinale und darüber hinaus

Spätestens im Achtelfinale, am 4. Juli (23.00 Uhr MESZ) in Philadelphia, wird es ernst. Dort könnte der Gruppensieger von Gruppe I, bestehend aus Frankreich, Norwegen und Senegal, auf die deutsche Mannschaft treffen. Die Reise geht weiter: Das Viertelfinale ist für den 9. Juli in Foxborough angesetzt, während die Vorschlussrunde am 14. Juli in Arlington bei Dallas ausgetragen wird. Das Finale steigt schließlich am 19. Juli in East Rutherford bei New York.

Die FIFA hat das Turnier akribisch geplant, und die deutsche Mannschaft muss sich nun darauf einstellen, wer auch immer als nächstes auf dem Platz steht. Bis dahin heißt es: Daumen drücken und die Vorbereitung auf Hochtouren fahren.