Osnabrück kann am sonntag als meister feststehen – ulm und havelse droht das aus

Der 36. Spieltag der 3. Liga hat alles: Aufstieg, Meisterschaft und zwei weitere Abstiege. Der VfL Osnabrück kann am Sonntag nicht nur aufsteigen, sondern sogar vorzeitig die Meisterschaft feiern. Währenddessen stehen SSV Ulm und TSV Havelse mit dem Rücken zur Wand.

Osnabrück kann meister werden – ohne selbst zu spielen

Osnabrück spielt am Sonntag erst um 16:30 Uhr in Wiesbaden, aber die Meisterschaft könnte schon vor dem Anpfiff perfekt sein. Wenn Rot-Weiss Essen am Samstag gegen Stuttgart II nicht gewinnt und Energie Cottbus am Sonntagmittag in Duisburg verliert, ist der VfL vorzeitig Meister. Selbst mit einem Punkt in Wiesbaden würde Osnabrück dann aufsteigen. Ein Sieg dort würde den Titel auch ohne fremde Hilfe perfekt machen. Die Lila-Weißen haben die beste Ausgangsposition, aber sie müssen zusehen, wie die Konkurrenz zuerst ran muss.

Die Verfolgerjagd dahinter bleibt offen. Cottbus (66 Punkte) führt vor Essen (64) und Duisburg (63). Das Duell Cottbus gegen Duisburg am Sonntag könnte die Weichen stellen. Gewinnt Cottbus, liegt der MSV sechs Punkte zurück – bei nur zwei Spielen noch zu spielen. Für Hansa Rostock (60) geht es maximal noch um den Relegationsplatz.

Ulm und havelse brauchen ein wunder

Ulm und havelse brauchen ein wunder

Im Tabellenkeller sieht es für SSV Ulm und TSV Havelse düster aus. Beide haben 27 Punkte, neun weniger als Relegationsplatz 16. Theoretisch ist der Klassenerhalt noch möglich, praktisch braucht es ein Wunder – und das liegt nicht mehr in ihrer Hand.

Ulm steigt ab, wenn Hoffenheim II in Regensburg gewinnt und Saarbrücken gegen Mannheim punktet – und Ulm selbst gegen Viktoria Köln nicht gewinnt. Havelse muss in Verl gewinnen, sonst ist die Luft raus. Beide Teams sind auf Schützenhilfe angewiesen, aber selbst dann reicht es nur, wenn sie ihre eigenen Spiele gewinnen. Die Realität: Schweinfurt und Aue sind bereits abgestiegen, Ulm und Havelse folgen wohl am Wochenende nach.

Der 1. Mai verschiebt den Spielplan, aber die Entscheidungen kommen trotzdem. Samstag, 14 Uhr: Erste Abstiegs-Szenarien. Samstag, 16:30 Uhr: Essen und Ulm unter Druck. Sonntag, 13:30 Uhr: Cottbus gegen Duisburg – Direktduell um alles. Sonntag, 16:30 Uhr: Osnabrück kann feiern. Sonntag, 19:30 Uhr: Ingolstadt gegen Aue – nur noch für die Statistik.

Die 3. Liga liefert das, was sie immer liefert: Drama bis zum Schluss. Osnabrück kann jubeln, Ulm und Havelse müssen bangen. Am Sonntagabend steht fest, wer aufsteigt – und wer absteigt.