Olympia-überraschung: us-bobfahrerin entdeckte einladung per instagram – hielt sie für einen scherz
- Us-bobfahrerin jadin o’brien: ein ungewöhnlicher weg zu olympia
- Die erste nachricht – ein schockmoment
- Zweite chance: neugier siegt
- Von der leichtathletik zum bob: ein schneller wandel
- Olympia 2026: aktueller stand und ausblick
- O’brien: dankbarkeit und begeisterung
- Weitere aktuelle nachrichten von olympia mailand cortina 2026
Us-bobfahrerin jadin o’brien: ein ungewöhnlicher weg zu olympia
Cortina d’Ampezzo/Mailand – Die Geschichte von Jadin O’Brien, der US-amerikanischen Bobfahrerin, ist alles andere als konventionell. Die 23-Jährige, die ursprünglich für die Sommerspiele als Mehrkämpferin in Frage kam, erfuhr von einer möglichen Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina auf unerwartete Weise: per Instagram-Direktnachricht. Und zunächst glaubte sie, es handele sich um einen Betrugsversuch!

Die erste nachricht – ein schockmoment
Vor etwa zwei Jahren erhielt O’Brien eine Nachricht von Elana Meyers Taylor, der Olympiasiegerin im Monobob. Darin wurde sie gefragt, ob sie Interesse hätte, einem Bobteam beizutreten, um an den Olympischen Spielen teilzunehmen. O’Brien, damals noch Leichtathletin an der University of Notre Dame in Indiana, war skeptisch. Sie ignorierte die Nachricht, da sie sie für einen typischen Social-Media-Schwindel hielt. Es ist verständlich, dass man bei solchen unerwarteten Angeboten vorsichtig ist, besonders wenn der Traum von Olympia so plötzlich in greifbare Nähe rückt.

Zweite chance: neugier siegt
Mehr als ein Jahr später nahm Meyers Taylor erneut Kontakt auf. Die erneute Nachricht, die mit den Worten „Wir würden es lieben, wenn Du Dich im Bobfahren ausprobieren würdest!!!“ versehen war, weckte O’Briens Neugier. Sie fragte nach weiteren Informationen und begann, sich mit der Welt des Bobfahrens auseinanderzusetzen. Dieser Moment markierte einen Wendepunkt in ihrer sportlichen Karriere.
Von der leichtathletik zum bob: ein schneller wandel
Nur anderthalb Monate später, Mitte August 2025, reiste O’Brien zwölf Stunden von Notre Dame nach Lake Placid, um den Bobsport kennenzulernen. Dort begann sie zu trainieren und sich auf die Herausforderungen vorzubereiten. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sie sich zu einer vielversprechenden Anschieberin im Zweierbob-Team von Meyers Taylor. Bis zu ihrer Olympia-Teilnahme bestritt sie lediglich zwei internationale Rennen.
Olympia 2026: aktueller stand und ausblick
Nach zwei von vier Läufen im Zweierbob-Event in Cortina d’Ampezzo belegen Meyers Taylor und O’Brien derzeit den zwölften Platz, mit 1,20 Sekunden Rückstand auf das führende deutsche Duo Laura Nolte und Deborah Levi. Im ersten Lauf zeigten sie noch eine starke Leistung und belegten den fünften Platz, doch ein Fehler im zweiten Durchgang warf sie zurück. Die Entscheidung fällt am Samstagabend ab 19:00 Uhr (live auf Eurosport und HBO Max).
O’brien: dankbarkeit und begeisterung
“Das war wirklich eine Achterbahnfahrt. Alles ist so schnell gegangen”, sagte O’Brien. „Aber ich bin irgendwie so trainiert worden, neue Dinge sehr schnell anzugehen und trotz mangelnder Erfahrung zu performen. Es ist natürlich ein Wirbelwind und ich hätte nie vorhersagen können, dass sich mein Leben so entwickeln würde. Aber ich bin unglaublich dankbar und habe jede Sekunde dabei geliebt.” Ihre Geschichte zeigt, dass man manchmal unerwartete Wege gehen muss, um seine Träume zu verwirklichen.
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