Olympia mailand/cortina: letzte medaillenhoffnung für das deutsche langlaufteam
Letzte chance auf edelmetall im teamsprint
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina stehen für das deutsche Langlaufteam vor dem Abschluss. Am Mittwoch bietet sich im Teamsprint die letzte realistische Möglichkeit, eine Medaille zu gewinnen. Das Topduo Laura Gimmler und Coletta Rydzek geht für Deutschland an den Start und hofft auf einen erfolgreichen Lauf. Bei den Herren bilden Jakob Moch und Jan Stölben das deutsche Team.

Der zeitplan für das finale
Der Deutsche Skiverband (DSV) gab die Aufstellung bekannt. Die Qualifikation beginnt um 9:45 Uhr, das Finale ist für 11:45 Uhr angesetzt und wird live auf ZDF und Eurosport übertragen. Die Spannung ist groß, denn für das deutsche Team ist insbesondere die Frauenkonkurrenz eine wichtige Chance, sich noch einmal zu beweisen.

Gimmler und rydzek: ein starkes duo
Laura Gimmler zeigte sich optimistisch: „Ich darf mit Coletta da rausgehen und bei Olympia einen Teamsprint mit meiner Freundin und meiner Zimmerkameradin laufen, das wird cool!“ Gimmler erholte sich nach ihrem Sturz in der Staffel am Samstag und fühlt sich wieder selbstbewusst. Gemeinsam mit Coletta Rydzek bildet sie ein starkes Duo, das bereits in der Vergangenheit Erfolge feiern konnte.
Erfolge im weltcup als vorgeschichte
Das Duo Rydzek/Gimmler lieferte bereits im Weltcup gute Leistungen ab. Ende Januar gewannen sie den Teamsprint im Schweizer Goms und auch im März 2025 in Lahti konnten sie sich durchsetzen. Beide Siege wurden im Skating-Stil errungen, der auch in Val di Fiemme angewendet wird. Diese Erfolge geben dem Team Selbstvertrauen für den olympischen Wettkampf.
Erinnerungen an peking 2022
Die Erinnerungen an die Olympischen Spiele in Peking 2022 sind noch frisch. Damals holten Victoria Carl und Katharina Hennig Dotzler sensationell Gold im Teamsprint, der damals noch klassisch lief. Nun fehlen Carl aufgrund einer Dopingsperre und Hennig Dotzler gehört im freien Stil nicht mehr zu den Topläuferinnen. Das neue Duo muss sich also beweisen.
Die ausgangslage für die männer
Auch für das männliche Duo Jakob Moch und Jan Stölben ist der Teamsprint eine wichtige Chance. Sie werden alles geben, um sich gegen die starke internationale Konkurrenz zu behaupten und eine gute Platzierung zu erreichen. Die Qualifikation wird entscheidend sein, um ins Finale zu kommen und dort um die Medaillen zu kämpfen.
Die bisherige bilanz der deutschen langläufer
Im Einzelsprint hatten Gimmler und Rydzek die Plätze sieben und acht belegt. Trotzdem ist die Stimmung im Team gut, und man ist optimistisch, dass im Teamsprint noch einmal mehr möglich ist. Die Unterstützung der Fans und die gute Vorbereitung sollen dem Team helfen, ihr Bestes zu geben.
